Dieses Pistazien-Himbeer-Fudge ist eine Nascherei zum Niederknien. Samtiges Fudge, viele knackige Pistazien und Mandeln, dazu fruchtiger Himbeergeschmack. Das Mundgefühl ist fantastisch, der Geschmack ein Traum. Ganz ehrlich: Ich bin ein kleines bisschen stolz darauf, dass mir diese tolle Leckerei eingefallen ist!

Letzte Woche habe ich in einem Koch- und Back-Marathon verschiedene Grundrezepte hergestellt und neu fotografiert. Buttermilch, Karamell, und Kondensmilch nach diesem Rezept waren dabei; auch ein paar andere Rezepte habe ich gebacken. Die Bilder sind noch nicht online; da kommt noch eine Menge Arbeit auf mich zu!
Jedenfalls saß ich hinterher da mit den vielen Leckereien und überlegte, was ich nun damit anfangen könnte. Die Buttermilch wanderte ins Granola, Ideen für Karamell habe ich jede Menge. Aber was sollte ich mit der Kondensmilch anfangen? Ich habe damit schon mal laktosefreie Eiscreme mit zwei Zutaten und ohne Eismaschine gemacht, hatte aber gerade keine Lust auf Eis.


Zufällig bin ich dann im Lecker Christmas-Special 2014 auf Rezepte für Fudge gestoßen. Das war die Inspiration für das Pistazien-Himbeer-Fudge: Ich habe eines der Rezepte als Grundlage genommen und nach meinen eigenen Vorstellungen mit Pistazien, Himbeeren und Mandeln kombiniert. War eine gute Idee. Eine sehr gute sogar!
So bereitest du das Pistazien-Himbeer-Fudge zu
Wenn du Laktose verträgst, hast du es leicht: Für das Fudge brauchst du gezuckerte Kondensmilch. Die solltest du im Supermarkt oder im Asia-Laden bekommen. So genau weiß ich das aber nicht; ich kaufe nie Kondensmilch, weil ich sie wegen der vielen Laktose drin überhaupt nicht vertrage.

Mir bleibt nur das Selbermachen. Das ist nicht schwer, aber zeitaufwändig: Du kochst Milch mit Zucker auf und lässt alles ca. 90 Minuten leise vor sich hin köcheln. Dabei solltest du immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Belohnt wirst du mit einer hellbraunen Kondensmilch, die herrlich karamell-milchig schmeckt.
Manchmal tue ich mir ein bisschen leid, weil ich wegen der Laktoseintoleranz so viele süße Leckereien nicht vertrage. Dann denke ich mir aber, dass selbstgemacht sowieso besser schmeckt. Diese selbstgemachte Kondensmilch ist himmlisch!

Zurück zum Rezept: Die Kondensmilch lässt du abkühlen. Damit hast du deine wichtigste Zutat für das Pistazien-Himbeer-Fudge.
Der Rest ist super-einfach: Du röstest die Mandeln goldgelb und lässt sie abkühlen. Dann hackst du sie zusammen mit den Pistazien in grobe Stücke und vermischt alles mit den gefriergetrockneten Himbeeren.
Jetzt brichst du die Schokolade in grobe Stücke, gibst sie mit der Butter in einen großen Topf und lässt alles bei sehr niedriger Hitze schmelzen. Dann rührst du zwei Drittel der Pistazien-Himbeer-Mischung unter und gießt alles in die Form.
Du streichst das Fudge oben glatt, streust die restliche Pistazien-Himbeer-Mischung auf und drückst sie leicht ein. Das Fudge kommt nun für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank. Dann kannst du es aus der Form nehmen und in mundgerechte Stücke teilen.

Zur Form muss ich noch etwas sagen: Ich habe eine Springform mit 18 cm Durchmesser verwendet. Den Boden habe ich mit Backpapier bedeckt und dann den Springformrand eingespannt und geschlossen.
Du kannst auch eine rechteckige Form von etwa 12 x 22 cm nehmen. Ich hatte keine solche Form zur Hand, finde die Springform aber eine gute Lösung.
Klebrig und saulecker
Auf den Bildern siehst du, dass das Pistazien-Himbeer-Fudge klebrig ist und sich nicht einwandfrei in saubere Würfel schneiden lässt. Sorry. Das Schneiden ist tatsächlich etwas mühsam; das habe ich mir anders vorgestellt.

Aber, ich kann es nur nochmal betonen: Der Geschmack entschädigt. Die Dinger sind cremig, soft, knackig, schokoladig. Ich bin noch Old School und sage sowas echt selten, aber: Das Himbeer-Pistazien-Fudge ist eine geile Sache. Foodporn pur ist das!
Das Pistazien-Himbeer-Fudge ist übrigens auch glutenfrei, wenn du glutenfreie dunkle Schokolade nimmst. Zum Beispiel die, die ich im Rezept verlinke.
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Klick gerne rein und hole dir Appetit 🙂 ! Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!
Für Pinterest




Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!







