Gugelhupf mit Ahornsirup und Pekannüssen

Meine Lieblings-Backformen (Werbung, unbezahlt)

Als Einleitungstext würde ich jetzt gerne schreiben, „Ich werde oft gefragt, welche Backformen ich verwende.“ Nur stimmt das leider nicht. Mich hat noch nie jemand nach meinen Lieblings-Backformen gefragt. In diesem Beitrag verrate ich sie dir trotzdem – vielleicht interessiert es ja doch? Und vielleicht ist ja sogar Inspiration für ein Valentinstag-, Muttertags-, Vatertags-, Geburtstags- oder sonstiges Geschenk dabei!

Heiß geliebt: Meine Backformen

Ich fange mit meinen liebsten Backformen an, den Gugelhupf-Formen von Nordic Ware. Diese Formen sind teuer, dafür aber wirklich schön und ungewöhnlich. Ganz etwas Besonderes eben.

Die Qualität der Nordic Ware Formen ist toll: Die Formen sind stabil und schwer, die Backeigenschaften sind großartig. Ich habe bisher noch jeden Gugelhupf problemlos aus der Form bekommen. Wobei es auch bei diesen Qualitäts-Backformen ganz wichtig ist, dass du sie vor dem Backen gut einfettest!

Theoretisch wäre ja eine einzige Gugelhupfform ausreichend für eine Hobbybäckerin. Nur kann ich leider der tollen Auswahl an Designs nicht widerstehen. Deshalb besitze ich mittlerweile vier Nordic Ware Formen. Vier!!! Ich liebe sie alle! Dabei backe ich gar nicht so oft einen Gugelhupf!

Ich besitze unter anderem diese beiden Formen:

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Generell ist mir bei Backformen die Qualität sehr wichtig. Ich backe ja wirklich oft, da muss so eine Form schon etwas aushalten.

Besonders gerne mag ich die Backformen aus der Kaiser La Forme Plus Serie. Bei den Springformen sind die Tortenringe antihaftbeschichtet, die Böden emailliert und (fast) schnittfest. Ich bringe zwar leider trotzdem immer wieder Kratzer und Schnitte in die Böden; das sind aber nur kleine, oberflächliche Kratzer.

Erdbeertorte Naked Cake
Erdbeertorte im Naked Cake Stil

Die Backeigenschaften dieser Backformen sind super. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig, die Backwerke lassen sich gut aus der Form lösen, die Formen sind stabil und langlebig.  Ich ziehe deshalb momentan Backformen aus dieser Serie anderen Backformen vor.

Am häufigsten verwende ich die Springform mit 24 cm Durchmesser und mit Auslaufschutz. Auch die kleine Springform mit 18 cm Durchmesser kommt oft zum Einsatz. Ich nehme sie sehr gerne für kleine Cheesecakes.

Vor allem für Cheesecakes, die im Wasserbad gebacken werden, ist die kleine Größe nämlich ideal: Sie lässt sich super mit Alufolie umwickeln. Bei größeren Formen ist das oft schwieriger, weil die Alufolie nicht breit genug ist, um eine große Form im Ganzen zu umwickeln. Dafür muss man also mehrere Blätter Alufolie verwenden. So dringt aber eher Wasser in die Form ein, als wenn man nur ein einziges Blatt verwendet.

Aus der La Forme Plus Serie besitze ich weiter eine Kastenform mit 30 cm Länge und 11 cm Breite. Sie bäckt super, ist aber für manche Rezepte zu klein. Ich überlege, mir die größere Form zuzulegen. Die wäre für Brot und manche Sandkuchen besser geeignet.

Bei Tarteformen achte ich darauf, dass sie einen Hebeboden haben. Damit lassen sich Tartes ganz einfach aus der Form heben. Bei Formen ohne Hebeboden ist das oft wirklich schwer – vor allem das erste Stück sieht bei mir meistens aus wie ein Trümmerfeld, und das ist schade!

Meine Tarteform und Tartelette-Förmchen sind ebenfalls von Kaiser. Die Tarteform hat, so wie die Springformen, einen schnittfesten Hebeboden.

Meine Tartelette-Förmchen haben leider keinen Hebeboden. Ich tu mir oft schwer, die Tartelettes ohne Schäden aus den Förmchen zu bekommen. Mittlerweile sind meine Tarteletts-Förmchen auch schon recht gebraucht und zerkratzt. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass wir die Tartelettes direkt aus dem Förmchen löffeln müssen, weil wir die Tartelettes nicht im Ganzen herausbekommen. Mit der Zeit hinterlässt das Spuren.

Das sind also meine am häufigsten verwendeten Backformen:

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Ich besitze auch noch einige eckige Tarteformen mit Hebeboden, aber die zeige ich euch nicht. Mir gefallen eckige Tartes sehr gut, aber ich kann ich mich mit dem rechteckigen Format nicht recht anfreunden. Ich habe dann immer das Gefühl, der Kuchen ist viel zu klein!

Ich muss an dieser Stelle unbedingt erwähnen, dass ich vor meiner Foodblogger-Zeit ausschließlich mit ganz normalen, günstigen Formen aus dem Supermarkt und diversen Möbelmärkten gebacken habe. Das hat genauso funktioniert, meine Kuchen und Torten haben immer gut geschmeckt. Sie ließen sich normalerweise auch gut aus der Form lösen. Wenn man die Form gut einfettet und gegebenenfalls mit Mehl bestäubt, dann klappt das schon.

Blutorangen-Rosmarin-Kuchen, in einer Gugelhupfform aus dem Supermarkt gebacken. Sieht doch gelungen aus, oder?

Die billigen Formen waren zwar meistens recht schnell zerkratzt, aber das habe ich ignoriert. Ich hatte einfach kein Geld für teure Formen. Auch heute sind die Formen, die ich hier vorstelle, für mich der pure Luxus. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich so ein schönes Teil in die Hand nehme!

Solche teuren Backformen sind aber nicht notwendig, um beim Backen gute Ergebnisse zu bekommen. Was ich also sagen will: Wenn du backen willst, tut es eine günstige Form genauso. Hauptsache, du bäckst und hast Spaß dabei!

Unverzichtbar: Tortenring und Backrahmen

Zusätzlich zu den Backformen benutze ich regelmäßig einen verstellbaren Tortenring und einen verstellbaren Backrahmen. Die Verwendung ist einfach: Ich setze Tortenring oder Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und stelle die Größe ein; den Tortenring fixiere ich eventuell mit einer Büroklammer. Beim Tortenring ist es von Vorteil, wenn er möglichst hoch ist: So kannst du ihn auch verwenden, um darin hohe Schichttorten zu stapeln!

Den verstellbaren Tortenring nutze ich auch oft, wenn zwei oder mehr Tortenböden gleichzeitig gebacken werden. Einen Boden backe ich in der Springform, den zweiten und vielleicht auch einen dritten im Tortenring.

Bei meinem Tortenring kann ich dir keine Marke nennen. Er ist aus Edelstahl und 8 cm hoch.

Verstellbare Backrahmen sind ideal für Blechkuchen. Und für Weihnachtskekse, die auf einem Blech gebacken werden! Kuchen und Kekse bekommen damit am Rand einen schönen Abschluss, sodass auch die Randstücke vorzeigbar sind.

Wenn ich Kuchen ohne Backrahmen backe, sind die Randstücke meistens niedriger als die Stücke im Inneren und haben keinen schönen Rand. Mit Backrahmen passiert das nicht.

Meine verstellbaren Tortenringe und Backrahmen habe ich im Supermarkt gekauft. Der niedrige ist 7 cm hoch und von Städter; der höhere ist 8 cm hoch. Bei diesem weiß ich die Marke nicht. Ich mag den höheren Backrahmen lieber, weil er stabiler ist: Die oberen und unteren Kanten sind u-förmig nach außen gebogen und bilden dadurch eine Schiene, um die Teile zusammenzustecken.

Zimtschnecken
Auch die mega-fluffigen Zimtschnecken mit Frischkäsefrosting backe ich am liebsten mit Backrahmen.

Wenn sich meine Backrahmen verbiegen und nicht mehr rechteckig sind, kenne ich keine Skrupel: Ich biege sie einfach wieder in Form. Sie sind schließlich aus Edelstahl und halten das aus.

Wie gesagt bin ich mir bei der Marke nicht sicher. Meine verstellbaren Tortenringe und Backrahmen sehen jedenfalls so aus:

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Das war also ein Überblick über meine liebsten Backformen. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Alle hier gezeigten Formen habe ich selbst gekauft und bezahlt; zwei der Nordic Ware Formen hat mir mein Mann geschenkt – er hat auf der Kuchenmesse meine sehnsüchtigen Blicke richtig gedeutet 🙂 . Ich empfehle diese Backformen, weil ich sie selber ständig verwende und sehr gerne damit arbeite. Die Meinung ist garantiert unbeeinflusst und meine eigene.

Und ja, Bloggen ist ein teures Hobby. Aber das sind Schifahren, Reisen oder Mode doch auch, oder?

Sächsische Rhabarberschnitte
Sächsische Rhabarberschnitte, im Backrahmen gebacken

In einem meiner nächsten Beiträge werde ich meine liebsten Küchengeräte vorstellen. Das ist zumindest der Plan; mir kommt nur leider oft das Leben mit seinen unerwartete Herausforderungen dazwischen. Aber geplant hätte ich es. Im nächsten Beitrag gibt es wieder ein Rezept – damit es nicht zu viel Theorie am Stück wird!

Hab einen feinen Tag und eine gute Woche!

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Für Pinterest:

6 Comments

  1. Ich bin heute hier per Zufall hingeraten und bin sehr interessiert an allen Infos.

    • Eva Dragosits

      Danke! Es freut mich, dass du zu meinem Blog gefunden hast – herzlich willkommen 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

  2. Liebe Eva,
    Das ist eine tolle Idee, die du da verwirklicht hast und ich bin sicher, dass auch viele Leser*innen dieses Thema interessant finden.
    Wie ich sehe, hast du auch schon eine stattliche Sammlung an Backformen. Ach, ich kann auch einfach nicht nein sagen wenn’s darum geht. Außerdem gibt es ja auch immer wieder neue zu entdecken. Da werde ich wirklich leicht schwach. Naja, irgendein Laster muss man ja haben 😉 .

    Liebe Grüße Maren

    • Eva Dragosits

      Liebe Maren,
      dabei ist die Liste noch gar nicht vollständig! Ich habe nur die Backformen gezeigt, die ich am häufigsten verwende. Die Grundausstattung, sozusagen 🙂 . Das Backen macht einfach mehr Spaß, wenn man ausreichend Formen für die verschiedenen Anforderungen besitzt und schöne Ergebnisse präsentieren kann – das Auge isst ja mit 🙂 !
      Ich finde das Sammeln von Backformen ein sehr soziales Laster. Da haben immerhin viele etwas davon 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

  3. Coco Maurer

    Liebe Eva,
    ich habe einige Backformen der Fa. Walter.
    Da ist auch die längliche Kastenform extrem Schnittfest. Die Pizza/Kuchenbleche waren auch schon auf dem offenen Grillfeuer und haben das völlig unbeschadet überstanden.
    Alle Formen, die wir haben sind Schnittfest….solange kein fein gezacktes Messer kommt (vielleicht auch bei Kaiser, das Problem?, habe auch16 cm+28 cm Kaiser La Forme Backform).
    Für Tartletes habe ich auf Porzellan umgestellt, sind so hübsch, da muss man nichts “rausquälen”, allerdings finde ich, dass nach 10 Min. Wartezeit, sich daraus die Kuchen, super rausheben lassen….sieht nur so schön in der Form aus, dass ich es meist lasse. Das Porzellan, kann belöffelt werden.

    Ich habe die französischen Förmchen für 2€/Stück erworben, leider hat der Laden die nicht mehr. Denn ich wollte die schon verschenken.

    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Coco

    • Eva Dragosits

      Liebe Coco,
      danke für den Tipp, die Backformen der Fa. Walter kannte ich noch nicht. Die sehen toll aus 🙂 ! Das mit den Porzellan-Tartelettes-Förmchen ist eine gute Idee. Mal sehen, ob ich irgendwo solche auftreiben kann, die Suche macht mir eh Spaß 🙂 ! Bei mir lassen sich bei manchen Rezepten das Tartelettes wirklich schlecht aus den Formen lösen, da wären hübsche Porzellan-/Keramikförmchen eine gute Idee. Warum ist mir das noch nicht eingefallen?!?
      Liebe Grüße!
      Eva

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