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Kaffeebuttercremetorte mit Haselnussbiskuit und Preiselbeeren, laktosefrei

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Auf meinem Blog gibt´s viele Kuchen und vergleichsweise wenig Torten. Höchste Zeit, dass ich das ändere! Ich stelle euch heute eine üppige Kaffeebuttercremetorte vor, mit Haselnussbiskuit, feiner Kaffeebuttercreme, Preiselbeermarmelade für einen süß-säuerlichen Kontrast, und einer knackigen Haselnussdekoration. Ich finde diese Torte genau richtig für kalte Tage. Zusammen mit einer Tasse Kaffee oder Tee ist sie ein Hochgenuss und wärmt von innen.

Kaffeebuttercremetorte

Kaffeebuttercremetorte: Zubereitung und Tipps

Für die Kaffeebuttercremetorte habe ich verschiedene Rezepte kombiniert. Aber der Reihe nach.

Kaffeebuttercremetorte

Nussbiskuit für die Böden

Die Böden für die Kaffeebuttercremetorte sind ein Nussbiskuit mit Haselnüssen. Ich habe dafür ein Biskuit-Grundrezept aus Backen. Die neue große Schule.* (Werbung) verwendet. Dank der Haselnüsse wird das Nussbiskuit etwas fester als ein normales Biskuit. Die Kaffeebuttercremetorte behält dadurch super ihre Form.

Trotzdem ist der Teig luftig und leicht; er enthält ja kaum Fett. Ich achte immer sehr darauf, dass ich zu einer schweren Buttercreme leichte Böden kombiniere. Sonst schmeckt die Torte zwar gut, liegt aber schwer im Magen. Das möchte ich vermeiden.

Kaffeebuttercreme: deutsche Buttercreme mit Kaffeepudding

Für die Kaffeebuttercreme habe ich mich für eine deutsche Buttercreme entschieden. Dafür wird zuerst ein Kaffeepudding gekocht. Ich habe eine Mischung aus 100 ml Espresso und 400 ml Milch verwendet, und für mich war der Kaffeegeschmack genau richtig.

Wenn du sehr starken Kaffeegeschmack haben möchtest, nimmst du mehr Kaffee oder Espresso und reduzierst die Milchmenge entsprechend. Wichtig ist, dass die Gesamtmenge an Flüssigkeit 500 ml ist.

Den Pudding drückst du direkt nach dem Kochen durch ein Sieb, damit kleine Klumpen entfernt werden. Dann kommt er zum Abkühlen auf einen flachen Teller; da geht’s schneller. Du solltest den Kaffeepudding jetzt sofort mit Frischhaltefolie bedecken, damit scih keine Haut bildet.

Die Butter für die Buttercreme nimmst du am besten schon einige Stunden vor der Zubereitung der Buttercreme aus dem Kühlschrank. Dann ist sie weich genug zum Aufschlagen: Du schlägst die Butter mit dem Rührhaken der Küchenmaschine auf hoher Stufe so lange, bis sie luftig und fast schon weiß ist.

Wenn es so weit ist, gibst du nach und nach esslöffelweise den Kaffeepudding dazu; dabei schlägst du die Buttercreme dabei immer weiter. Mach so weiter, bis der gesamte Pudding in die Buttermasse eingerührt ist. Die Buttercreme sollte jetzt glatt und samtig sein und lecker nach Kaffee schmecken.

Kaffeebuttercremetorte

Fertigstellung und Dekorieren

Beim Zusammensetzen und Dekorieren der Kaffeebuttercremetorte hast du viele Möglichkeiten. Ich habe meine Torte zusätzlich zur Buttercreme mit Preiselbeermarmelade gefüllt. Die fruchtige, süß-säuerliche Note tut der Torte gut; das ist ein schöner Kontrast zum Kaffeegeschmack. Du kannst statt Preiselbeermarmelade auch Himbeermarmelade oder Ribiselgelee (= Johannisbeergelee) nehmen. Das passt ebenfalls sehr gut.

Den Tortenrand habe ich mit gehackten, geschälten Haselnüssen verziert, die ich in die Buttercreme gedrückt habe.

Einige Esslöffel Kaffeebuttercreme habe ich zurückbehalten und in einen Spritzbeutel gefüllt. Damit habe ich die Torte mit einigen Tupfen Buttercreme verziert. Zwischen die Tupfen kamen weitere Haselnüsse. Zum Abschluss habe ich die Kaffeebuttercremetorte leicht mit Kakaopulver bestäubt.

Kaffeebuttercremetorte

So schmeckt die Kaffeebuttercremetorte

Ich war mit der Kaffeebuttercremetorte sehr zufrieden. Die Haselnussböden sind saftig und leicht; die Buttercreme ist sehr lecker und schmeckt deutlich nach Kaffee. Die Preiselbeermarmelade sorgt dafür, dass die Torte saftig ist; außerdem gibt sie einen schönen Kontrast zu den süßen Böden und der süßen Creme. Die Haselnüsse am Rand sorgen einen schönen knackigen Biss.

Alles in allem eine sehr leckere, nicht zu schwere Torte mit viel Kaffeegeschmack. Kühl aufbewahrt hält sie locker 3-4 Tage, vermutlich mehr. Ich kann es nicht sagen, weil sie bei uns schnell weg war.

Kaffeebuttercremetorte

Noch mehr Rezepte für leckere Torten

Schau doch rein und hol dir Appetit und Inspiration. Die Rezepte sind laktosefrei, wie alle Rezepte auf dem Blog: Ich bin laktoseintolerant und backe mit laktosefreien Zutaten. Wenn du Laktose verträgst, kannst du die Rezepte einfach mit deinen gewohnten Zutaten zubereiten. Das klappt und schmeckt genauso.

Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und einen wunderschönen Tag!

Rezept

Kaffeebuttercremetorte, laktosefrei

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Die Kaffeebuttercremetorte aus Nussbiskuit ist mit Kaffeebuttercreme und Preiselbeermarmelade gefüllt und mit gehackten Haselnüssen verziert.

35-40 min bei 180 °C Ober-/Unterhitze
1 Torte mit 22 cm Durchmesser

Zutaten

  • Biskuit
  • 6 große Eier
    175 g Zucker
    150 g Mehl
    100 g geriebene Haselnüsse
    90 g Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)

  • Kaffeebuttercreme
  • 400 ml Milch, laktosefrei
    100 ml starker Espresso
    90 g Zucker
    1 EL Vanillezucker
    Prise Salz
    45 g Maizena / Stärke
    3 Eigelb, L
    320 g Butter, Raumtemperatur (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)

  • Außerdem
  • ½ Glas / ca. 250 g Preiselbeermarmelade
    100 g geröstete, geschälte Haselnüsse

Zubereitung

  • Biskuit
  • Backrohr vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze. Springform mit 22 cm Durchmesser einfetten.
  • Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen.
  • Das Mehl in eine kleine Schüssel sieben. Die Haselnüsse dazu geben und alles mit dem Schneebesen verrühren.
  • Eigelb und Zucker in eine große Rührschüssel geben. Über einem Wasserbad mit dem Handmixer auf hoher Stufe zu einer dicken Creme schlagen; dauert etwa 5-10 Minuten. Die Creme vom Wasserbad nehmen.
  • Die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen.
  • Die Mehlmischung, die flüssige Butter und ein Drittel des Eischnees über die Eiercreme geben. Alles mit dem Schneebesen vorsichtig vermischen. Den restlichen Eischnee darüber geben und vorsichtig unterheben.
  • Die Masse in die Springform fühlen. Auf der zweiten Schiene von unten in etwa 35-40´ backen. Stäbchenprobe machen: Wenn an einem in das Biskuit gesteckten Holzstäbchen kein Teig kleben bleibt, ist das Biskuit fertig. Aus dem Backrohr nehmen. Den Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Den Springform-Boden abnehmen und das Biskuit auskühlen lassen,
  • Kaffeebuttercreme
  • Zucker, Vanillezucker, Salz und Maizena in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen verrühren.
  • Milch, Espresso und Eigelb mit dem Schneebesen gut vermischen. Etwa ein Drittel dieser Mischung zu den trockenen Zutaten im Topf geben und alles mit dem Schneebesen gut und möglichst klumpenfrei verrühren.
  • Die restliche Milch-Kaffee-Mischung unterrühren. Alles unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Mischung eingedickt ist, den Topf vom Herd nehmen.
  • Den Pudding durch ein feines Sieb in eine saubere Schüssel streichen. Mit Frischhaltefolie bedecken und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  • Die Butter in der Küchenmaschine etwa 10 Minuten lang schlagen, bis sie luftig und fast weiß ist. Esslöffelweise den Pudding unterrühren.
  • Fertigstellung
  • Das Biskuit erneut umdrehen und wenn nötig begradigen. Dann wieder umdrehen: Die Oberseite liegt unten, der glatte Boden bildet die Oberseite. Das Biskuit zwei Mal horizontal durchschneiden.
  • Die unterste Scheibe auf ein Tortengitter setzen und mit der Hälfte der Marmelade bestreichen; dabei zum Rand einen Abstand von 1-2 cm einhalten. Darüber ein Viertel der Buttercreme bis zum Rand verteilen. Die zweite Scheibe aufsetzen und mit der restlichen Marmelade und einem weiteren Viertel Buttercreme bestreichen. Den Deckel aufsetzen. Die Torte dünn mit einigen Esslöffeln Buttercreme einstreichen, um Brösel festzuhalten. 15-30 Minuten kalt stellen.
  • Etwa 4-5 Esslöffel der restlichen Kaffeebuttercreme abnehmen und in einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen. Zur Seite legen.
  • Die Torte komplett Buttercreme einstreichen.
  • Die Haselnüsse für die Dekoration grob hacken und den Rand der Torte damit verzieren.
  • Mit der Buttercreme im Spritzbeutel ein dekoratives Muster auf die Oberfläche spritzen. Einige Haselnüsse dazwischen setzen. Die Torte mit Kakaopulver bestäuben.

Anmerkungen zum Rezept

  • Wer Laktose verträgt, verwendet normale Milch und Butter.

*Werbung/Affiliate Link. Wenn du über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Kaufpreis gleich. Danke für deine Unterstützung.

Für Pinterest

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9 Comments

  1. Hallo Eva,
    ich finde Du hast in allen Punkten recht! Dein Blog gefällt mir am besten und ich finde Du solltest
    es so machen, dass D u damit glücklich bist. Deine Rezepte sind super und ich warte auch
    gerne darauf. Leider gehen Vielfalt und Orginalität immer mehr verloren und Perfektion und Druck
    nehmen immer mehr zu – das hat mit Lebensqualität nichts mehr zu tun.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebe
    Hannah

    • Eva Dragosits

      Liebe Hannah,
      vielen lieben Dank für diesen Kommentar und die moralische Unterstützung 🙂 ! Das macht mir Mut, auch weiterhin authentisch zu bleiben 🙂 . Selbst wenn es auf Kosten der Reichweite gehen sollte.
      Ganz liebe Grüße
      Eva

  2. Hallo Eva,
    bleib so wie du bist! Authentische Blogs/Rezepte sind mir viel lieber als perfekte. Ich schaue immer gerne bei dir rein und probiere Rezepte aus. Ich wünsche dir weiter viel Spaß beim Backen und Bloggen. Schöne Grüße, Pia

    • Eva Dragosits

      Liebe Pia,
      vielen Dank 🙂 ! Ich freue mich sehr, dass du auf meinem Blog vorbei schaust und meine Rezepte ausprobierst. Das ist der beste Teil am Bloggen – wenn andere die eigenen Rezepte nachbacken und es ihnen schmeckt!
      Liebe Grüße
      Eva

  3. Liebe Eva,
    Ich kann dich sehr, sehr gut verstehen und gebe dir in allen Punkten recht. Seit der DSGVO hat sich vieles geändert. Nicht nur dass viele gute Blogger verständlicherweise aufgegeben haben, sondern dass auch die Leichtigkeit verloren gegangen ist. Auch ich musste damals investieren, weil ich dem Ganzen ratlos gegenüber stand und ich mir nicht vorstellen konnte, ohne mein geliebtes Hobby zu sein. Und dann kam die Sache mit der angeblichen Markenrechtsverletzung. Da war ich endlich am Scheideweg angekommen. Sollte alles umsonst gewesen sein? Nein, denn ab da habe ich mich entschieden. Für meinen Blog, für die Liebe zur feinen Patisserie, egal ob es vielen zu kompliziert, zu aufwendig oder sonstwas ist.
    Und genau das solltest du auch tun ( du tust es ja schon ;)) . Lass dich nicht unterkriegen! Mach dein Ding!
    Unsere Blogs sind so individuell wie wir selbst. Und das ist das Schönste! Ob perfekt oder unperfekt , völlig egal! Ob wöchentlich oder monatlich, auch egal! Was zählt ist die Liebe zu dem was wir tun. Du siehst ja an den Kommentaren, dass deine Leser gerne auf deine tollen Rezepte warten :).
    So wie diese fabelhafte Torte, die du heute präsentierst. Wie immer ein wahnsinnig leckeres Rezept. Danke dafür und danke, dass du meine Bloggerfreundin bist, die mir hoffentlich noch lange erhalten bleibt ❤️.
    Liebe Grüße Maren

    • Eva Dragosits

      Liebe Maren,
      keine Sorge, ich bleibe dir erhalten 🙂 ! Zumindest habe ich das fest vor. Diese Entscheidung ist schon längst gefallen – auch wenn ich hie und da eine Blog-Krise habe 😉 ! Ich blogge schon so lange und so gerne, dass ich mir ein Leben ohne Blog nur schlecht vorstellen kann.
      Für mich steht beim Bloggen nicht das Geldverdienen im Vordergrund, sondern der Spaß am Backen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dieses Hobby plötzlich so teuer werden kann. Aber wenn das der Preis ist, dann zahle ich ihn eben. Zum Glück hatte ich noch nie so ein Problem wie du mit dieser Markenrechtssache. Den Stress, der mit so einem Problem verbunden ist, den mag ich mir gar nicht vorstellen! Ich bin sehr froh, dass du dich zum Weiterbloggen entschieden hast – das mit der Bloggerfreundin, die hoffentlich noch lange erhalten bleibt, das kann ich nur zurückgeben 🙂 !
      Ganz liebe Grüße
      Eva

  4. Liebe Eva,
    gibt es den perfekten Blog? Gibt es den perfekten Menschen? Dein Blog ist DEIN Blog und du solltest ihn so gestalten, wie du willst und wie es dir Spaß macht. Du solltest in dich hinein schauen wenn du schreibst und nicht auf andere. Unsere Erwartungen sollten deine letzte Sorge sein. Dein Blog ist einer meiner liebsten, ich lese jeden neuen Beitrag. Zum Nachbacken komme ich leider viel seltener als mir lieb wäre, aber dein dänischer Traumkuchen und die schokoladigen EM-Kekse haben mir viel Lob eingebracht. Zu deiner Beruhigung – ich habe mich noch nie darüber geärgert, dass dein Beitrag an einem bestimmten Tag nicht da war. Sollte er? Die Beiträge eines Bloggers sind keine Pflichten, die er zu erfüllen hat, sondern Geschenke, die wir dankbar entgegennehmen.

    • Eva Dragosits

      Liebe Andra,
      danke für deine netten Worte 🙂 ! Ich freue mich sehr darüber, dass du mir dieses schöne Feedback gibt. Das macht Mut und gibt mir Motivation zum Weitermachen und zum Authentisch-Bleiben.
      Manchmal glaube ich wirklich schon, dass ich mit meinem Blog diverse Erwartungen erfüllen muss. Es tut gut zu hören, dass viele meiner LeserInnen das gar nicht so eng sehen und sehr loyal sind. Auch wenn´s hier mal nicht perfekt ist oder es nur unregelmäßige Beiträge gibt. Danke dafür 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

  5. Ich danke DIR.

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