Zimtsterne

Zimtsterne – 8 Tipps für sicheres Gelingen [Werbung]

Du hast noch nie Zimtsterne gebacken? Oder du hast es aufgegeben, weil der Teig überall kleben bleibt? Damit dir das nicht mehr passiert, bekommst du bei mir heute acht Tipps für gelungene Zimtsterne – und natürlich das Rezept!

Zimtsterne

Jetzt komme ich zu den Zimtsternen: Bei meinem ersten Zimtsterne-Backversuch ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Der Teig war sehr weich und feucht, die Zimtsterne blieben auf der Arbeitsplatte, dem Nudelholz, im Ausstecher und auf meinen Händen kleben. Ich gab verzweifelt immer mehr geriebene Mandeln und Semmelbrösel zum Teig, aber das half nur wenig. Ich wurde immer frustrierter, hörte nicht auf zu schimpfen und zu fluchen und knallte mehr als einmal wütend das Nudelholz hin.

Zimtsterne

Mit viel Mühe, Not und Zeitaufwand brachte ich schließlich vorzeigbare Zimtsterne zusammen. Mit den Nerven war ich aber fertig. Mein Mann schlug mir nach diesem frustrierenden Erlebnis vorsichtig vor, dass ich vielleicht besser nie wieder Zimtsterne backen sollte. Er wollte mich nie mehr so erleben.

Zimtsterne

Ich habe es trotzdem jeden Advent erneut versucht – und das Rezept im Lauf der Jahre so abgeändert, dass ich heute problemlos und ganz ohne Wutanfälle Zimtsterne backen kann. Der Teig ist immer noch weich und klebrig, aber mit meinen acht Tipps gelingt das Ausstechen und Backen. Ganz ohne Frust und Fluchen!

Acht Tipps für gelungene Zimtsterne

1. Rolle den Teig nicht auf der Arbeitsplatte aus, sondern auf Backpapier.

2. Bestreue dieses Backpapier dick mit Staubzucker, bevor du den Teig darauf gibst. Die gesamte Fläche sollte gut bedeckt sein. Der Staubzucker verhindert, dass der Teig auf dem Papier kleben bleibt.

3. Gib nun die Hälfte des Teiges auf das Backpapier. Bestreue die Oberfläche des Teiges dick mit Staubzucker, ebenso das Nudelholz.

4. Fahre nur sehr leicht und vorsichtig mit dem Nudelholz über den bestäubten Teig und drücke ihn flach. Wenn du zu fest drückst, bleibt der Teig am Nudelholz kleben.

5. Tauche den Ausstecher vor jedem Ausstechen in kaltes Wasser. Lege jeden Stern sofort nach dem Ausstechen auf das Backblech.

6. Falls sich die Zimtsterne nicht vom Backpapier lösen, hast du zu wenig Staubzucker auf das Backpapier gestreut. Gehe folgendermaßen vor: Bestreue die Teigplatte oben dick mit Staubzucker und lege ein Backpapier darauf. Drehe die Teigplatte um; das Backpapier, das zuerst unter der Teigplatte lag, ist nun das obere Backpapier. Ziehe es vorsichtig ab. Hilf dabei mit einem Messer nach, falls der Teig festklebt. Bestreue die Teigplatte und das Nudelholz dünn mit Staubzucker und fahre mit dem Nudelholz ein- oder zweimal sehr vorsichtig über die Teigplatte. Damit sorgst du für eine glatte Oberfläche. Die Teigplatte soll nach Möglichkeit die Größe behalten und nicht dünner oder größer werden.

7. Verrühre den Schnee für die Glasur mit ganz wenig Wasser. So lässt sie sich besser auftragen.

8. Backe die Zimtsterne sehr langsam – sie sollen eher trocknen als backen!

Zimtsterne

Das Originalrezept stammt übrigens von einer lieben Freundin, die vor zwei Jahren gestorben ist. Ich habe die Zimtsterne für diesen Beitrag zu Allerheiligen gebacken und dabei viel an sie gedacht. Ich finde es schön, dass Menschen durch ihre Rezepte weiterleben!

Mit diesen Zimtsternen fülle ich ein Türchen von Yushkas Sugarprincess Christmas Cookies Club 2018. Bei Yushkas Blog Sugarprincess stellt sich im Advent jeden Tag eine Bloggerin oder ein Blogger mit einem weihnachtlichen Rezept vor. Außerdem gibt es täglich tolle Gewinne – hüpft also unbedingt rüber zu Yuhskas Foodadventkalender!

Bei Yushka findest du außerdem noch eine weihnachtliche Playlist. Damit kommst du beim Backen garantiert in Weihnachtsstimmung. Auch auf Facebook findest du den Sugarprincess Christmas Cookies Club!

Hier findest du noch mehr Weihnachtsgebäck:

Zimtsterne

  • Portionen: Je nach Größe ca. 120 Stück
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Teig
4 Eiklar (Gewicht: 180 g)
250 g Staubzucker
600 g geriebene Mandeln (plus eventuell mehr Mandeln, falls der Teig zu weich ist)
5 gehäufte EL Semmelbrösel
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt

Glasur
1 Eiweiß
60 g Staubzucker

Zubereitung
1. Backbleche mit Backpapier belegen. Backrohr vorheizen auf 120° C Umluft.
2. Die Eiklar erst 1 Minute auf niedriger Stufe schlagen, dann 2 Minuten auf hoher Stufe schlagen. Den gesiebten Staubzucker dazu geben und 5-10 Minuten weiterschlagen, bis die Masse richtig steif und glänzend ist. Die Mandeln, Semmelbrösel, Vanillezucker und Zimt mit dem Kochlöffel einrühren. Der Teig ist weich und sehr klebrig.
3. Das Eiweiß und den Staubzucker für die Glasur wie oben beschrieben zu festem, glänzendem Schnee schlagen. Mit 1-2 Esslöffeln Wasser verrühren.
4. Einen Bogen Backpapier auf die Arbeitsfläche geben und sehr gut mit Staubzucker bestreuen. Die Hälfte des Teiges darauf geben und mit Staubzucker bestreuen. Das Nudelholz gut mit Staubzucker einreiben und damit locker über den Teig rollen. Bei Bedarf weiteren Staubzucker aufstreuen. Den Teig etwa 5-7 mm dick ausrollen. Mit einem Sternausstecher Sterne in der gewünschten Größe ausstechen und auf das Backblech legen. Jeden Stern etwa 1 mm dick mit der Glasur bestreichen. Im Backrohr 25-30 Minuten eher trocknen als backen. Die Zimtsterne sind sehr weich, wenn sie aus dem Rohr kommen. Auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Mit der zweiten Hälfte des Teiges genauso verfahren. Teigreste vorsichtig zusammendrücken und erneut ausrollen, ausstechen und glasieren wie beschrieben.

Die Zimtsterne in einer Keksdose luftdicht aufbewahren. Butterbrotpapier zwischen die einzelnen Lagen geben. Die Kekse halten mehrere Wochen. Wenn sie zu hart werden, einen halben Apfel in die Keksdose geben.

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