Der Peach Cobbler ist ein hinreißendes Dessert: unter einer köstlichen Kruste verstecken sich goldgelbe süße Pfirsiche samt Pfirsichsirup, der beim Backen entstanden ist. Der Cobbler ist super-einfach zu machen: Du brauchst nur reife Pfirsiche, einige wenige Zutaten, die man normalerweise sowieso im Haus hat, und eine Gabel zum Verrühren. Unbedingt probieren – einfacher geht’s kaum!

Peach Cobbler: Zubereitung und Tipps
Beim Peach Cobbler ist vor allem eines wichtig: die Qualität der Pfirsiche! Je reifer sie sind, desto besser schmeckt der Cobbler. Am allerbesten scheint er mit Pfirsichen aus Georgia zu sein, weil die besonders süß sind. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich noch nie so einen legendären Peach Cobbler mit Pfirsichen aus Georgia gegessen habe. Leider. Vielleicht klappt es ja irgendwann! Neugierig bin ich auf jeden Fall; ich würde das liebend gerne ausprobieren.
Bis es soweit ist, bereite ich den Cobbler mit frischen reifen Pfirsichen zu, am liebsten mit steirischen Pfirsichen vom Wochenmarkt. Spannenderweise schmeckt der Peach Cobbler auch mit Pfirsichen aus der Dose sehr gut. Ich bin normalerweise kein Fan von Dosenobst, mache aber in diesem Fall eine Ausnahme: Lieber ein Peach Cobbler mit Dosenpfirsichen, als ein Peach Cobbler mit unreifen Pfirsichen!
Die Zubereitung ist wirklich schnell und einfach. Der schwierigste Teil ist es, die Pfirsiche zu enthäuten. Das geht am einfachsten, wenn du in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringst und die Pfirsiche 3-5 Sekunden lang eintauchst; das nennt sich „Blanchieren“. Du schreckst die Pfirsiche sofort mit kaltem Wasser ab. Die Haut lässt sich dann mithilfe eines kleinen scharfen Messers ganz leicht abschälen.
Je reifer die Pfirsiche sind, desto kürzer müssen sie ins Wasser. Da reicht manchmal schon eine Sekunde. Wenn die Pfirsiche noch eher fest sind, solltest du sie 3-5 Sekunden untertauchen.
Die enthäuteten Pfirsiche schneidest du in Spalten. Die gibst du in eine geschlossene Auflaufform, fügst Zucker und Zitronensaft dazu, und vermischst alles gut.
Im nächsten Schritt verrührst du Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mit der Gabel, dann rührst du mit der Gabel ein Ei unter. Die Mischung wird krümelig.

Diese Mischung verteilst du nun über den Pfirsichen, gießt die geschmolzene Butter darüber, und gibst alles ins Rohr. Der Peach Cobbler wird nun gebacken, bis er goldgelb ist und herrlich duftet.


Peach Cobbler schmeckt am besten frisch aus dem Rohr, lauwarm. Die Kruste ist knusprig-saftig, und am Boden der Backform sammelt sich köstlicher Pfirsichsirup an, dazu die süßen Pfirsiche – sehr lecker ist das!
Eine Kugel Vanille-Eis und/oder ein Klecks Schlagrahm passt super dazu. Das ist dann ein richtig dekadentes Dessert!
Ich selbst mag den Peach Cobbler am liebsten pur. Mir schmeckt er warm genauso wie kalt 🙂 .

Tipp: Ich mache den Peach Cobbler manchmal auch mit Pfirsichen samt Haut; dann geht das Backen noch einfacher und schneller. Mich stören die Pfirsichhäute im Cobbler nicht. Erstens sind sie nach dem Backen ganz weich und fallen kaum auf. Und zweitens geben sie dem Cobbler eine wunderschöne rötliche Farbe. Ich mag das!
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- Früchte Crumble mit Walnuss-Streuseln
- Friand mit roten Ringlotten und Brombeeren
- Marillen-Kirsch-Crumble mit Kokos-Streuseln
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Schau gerne rein und hol dir Ideen und Appetit. Hab einen feinen Tag!

Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!











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