Du bist auf der Suche nach einer Back-Idee für Halloween? Ich hätte hier Sacher-Würfel im Halloween-Look. Flaumig und saftig sind sie, und herzallerliebst süß-gruselig: Auf der Schokoglasur tummeln sich hübsche orange-schwarz-goldenen Halloween-Zuckerstreusel. Macht was her und schmeckt!

Inhaltsverzeichnis
Sacher-Würfel passen immer – nicht nur zu Halloween!
Bevor ich näher auf das Rezept eingehe, muss ich noch etwas Wichtiges loswerden: Die Sacher-Würfel schmecken natürlich nicht nur zu Halloween. Mit unterschiedlicher Deko kannst du sie an alle Anlässe anpassen. Weihnachts-Streusel oder goldene Perlen machen festliche Weihnachts-Würfel daraus; für den Valentinstag oder den Muttertag passen Herzchen; bunte Streusel sind toll für Geburtstage. Schoko-Dekor passt genauso dazu.
Ach ja, du kannst die Sacher-Würfel natürlich auch pur genießen, also nur mit Schokoglasur überzogen. Sie schmecken wirklich immer. Also: Go for it!

Die Quelle für mein liebstes Sachermassen-Rezept
Die Sacher-Würfel habe ich nach meinem allerliebsten Sachermassen-Rezept zubereitet. Das ist aus der Kochschule* (Werbung/Affiliate Link) von Ewald Plachutta. Dieses Rezept klappt immer und schmeckt großartig. Ich habe sicher schon drölfzig Sachertorten danach gebacken!


Die Schokoglasur ist bei mir allerdings keine echte Sacherglasur. Ich gestehe: Sacherglasur habe ich schon öfter versucht, aber nur ganz selten hinbekommen.
Deshalb habe ich eine Schokolasur mit viel Schokolade, wenig Butter und etwas Öl zubereitet. Die ist dickflüssig und rinnt schön dekorativ an den Sacher-Würfeln hinab. Genau so, wie ich es haben wollte
Jetzt aber ran: So bereitest du die Sacher-Würfel für Halloween zu!
Sachermasse
Bei der Sachermasse halte mich ausnahmsweise genau an das Original-Rezept. Naja, fast genau: Im Original wird die Sachertorte mit 8 mittleren Eiern zubereitet. Ich nehme stattdessen 7 große oder sehr große Eier. Die sind etwa gleichschwer wie die 8 mittleren Eier. Und statt Kuvertüre nehme ich wie immer hochwertige dunkle Schokolade, aber da ist ja nicht viel Unterschied. Also habe ich eigentlich gar nix geändert 😊.
Jetzt aber endlich zum Rezept:
- Im ersten Schritt schmilzt du die Schokolade bei sehr niedriger Temperatur, am besten im Wasserbad. Dann lässt du sie abkühlen, bis sie maximal lippenwarm ist.
- Im nächsten Schritt rührst du Butter, Zucker, Vanillezucker und die geschmolzene Schokolade schaumig. Das ist auch der Grund, warum die Schokolade etwas abkühlen muss, bevor du sie zur Butter gibst: Wenn die Schokolade zu warm ist, schmilzt die Butter, und du kannst die Mischung nicht aufschlagen.
Falls das passieren sollte, musst du erst warten, bis alles abgekühlt ist. Du kannst das etwas beschleunigen, indem du die Rührschüssel in kaltes Wasser stellst, aber trotzdem. Die Warterei nervt. Deshalb mein Tipp: Lass die Schokolade bitte unbedingt abkühlen, bevor du sie zur Butter gibst. Das spart Zeit und Nerven!
- Weiter mit dem Rezept: Wenn die Schoko-Butter-Mischung schaumig und hell geschlagen ist, arbeitest du nach und nach die Dotter ein. Zuletzt hebst du abwechselnd den Eischnee und das gesiebte Mehl unter. Dann ist der Teig fertig. Du streichst ihn in einem Backrahmen glatt und bäckst ihn, bis er durch ist.
Wenn der Teig ausgekühlt ist, kommt die Kleinarbeit. Das ist die kleinteilige Fummel-Arbeit, die mir immer besonders Spaß macht. Mehr dazu im nächsten Abschnitt!

Teigplatten zusammensetzen und Würfel schneiden: Genauigkeit ist alles 🙂
Ich habe mir diesmal extra Mühe gegeben und so genau wie möglich gearbeitet. Nachdem gerade „Das große Backen“ läuft und die Teilnehmer*innen dort unglaublich detailliert und genau arbeiten, war ich motiviert und habe mich richtig reingehängt 😊!
- Also: Zuerst legst du ein Backpapier auf die Arbeitsfläche und stürzt die Teigplatte darauf. Die Unterseite ist nun die Oberseite. Mit Hilfe eines Lineals halbierst du jetzt die Teigplatte, sodass du zwei gleich große Hälften hast.
- Die erste Hälfte bestreichst du mit säuerlicher Marmelade; ich habe Ribiselmarmelade genommen. Du legst die zweite Hälfe möglichst exakt auf die erste Hälfte, kochst die restliche Marmelade kochst kurz auf und bestreichst die Oberfläche damit.

- Jetzt kommt wieder das Lineal ins Spiel: Du schneidest den Kuchen in Würfel von 4 x 4 cm groß sein. Markiere also oben und unten mit kleinen Schnitten den Abstand von 4 cm. Dann halte das Lineal als Verbindung an die Markierungen und schneide entlang des Lineals die Teigplatte durch. Die Würfel setzt du mit Abstand dazwischen auf ein Kuchengitter.
- Halte das Messer beim Schneiden möglichst senkrecht; die Würfel werden sonst windschief.

Glasur und Deko: Der Teil mit Spaßfaktor!
- Nun bereitest du die Schokoladeglasur zu: Du schmilzt die gehackte Schokolade mit der Butter im Wasserbad. Zuletzt rührst du einen halben Esslöffel neutrales Pflanzenöl ein. Das gibt eine dickflüssige Glasur mit schöne Glanz!
- Die Glasur verteilst du auf den Würfeln, sie sollte am Rand etwas hinabfließen. Dann kommen noch Streusel deiner Wahl darauf. Und fertig sind sie, die Sacher-Würfel für Halloween!




Die Streusel sind der Hammer! (Werbung wegen Markennennung, unbezahlt)
Ich habe meine Sacher-Würfel mit einem Streusel-Mix von Super Streusel* (Werbung, unbezahlt und kein Affiliate Link!) verziert. Die habe ich mir auf der Welser Kuchenmesse gekauft.


Was ich nicht gewusst habe: Dieser Streusel-Mix ist nicht nur hübsch, sondern schmeckt auch gut! Die großen goldenen und schwarzen Perlen sind mit Schokolade gefüllt. Köstlich. Was für eine geniale Idee – Zuckerstreusel, die tatsächlich schmecken! Ich bin Fan!
Diese bunte Streusel-Mischung gibt den Sacher-Würfeln einen wunderbaren Crunch. Die Konsistenz im Mund ist aufregend!

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Hüpf rüber und schau rein, vielleicht ist ja weitere Halloween-Inspiration für dich dabei. Die Rezepte sind wie immer laktosefrei: Ich bin laktoseintolerant und backe mit laktosefreien Zutaten. Wenn du Laktose verträgst, dann kannst du sie natürlich mit deinen gewohnten Zutaten backen. Das klappt genauso.
Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und einen wunderschönen Tag!
Rezept
*Affiliate Link/Werbung: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich. Ich bedanke mich für deine Unterstützung.
Für Pinterest




Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
- mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
- den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!



