Herbst ist Comfort-Food-Zeit! In diesem Blogpost verrate ich dir mein Rezept für ein köstliches und saftiges Kürbisbrot mit Schokolade und Pekannüssen. Genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Ich glaube, du wirst es lieben!

Inhaltsverzeichnis
Kürbisbrot aus Hokkaido-Kürbis: herrlich aromatisch und schön herbstlich!
Hast du schon mal von Kürbisbrot gehört? Das ist eine Art Gegenstück zu Bananenbrot: ein leckerer Kuchen, der in einer Kastenform gebacken wird. Nur lockerst du den Teig nicht mit zerdrückten Bananen auf, sondern mit Kürbispüree. Er wird dadurch saftig und bekommt ein schönes Kürbis-Aroma.
Für den würzig-herbstlichen Geschmack sorgt aber nicht nur der Kürbis: Zimt und Muskatnuss sind auch noch drin. Und weil´s so gut passt, habe ich noch dunkle Schokolade und gehackte Pekannüsse dazugegeben. Schmeckt grandios!


Der Geschmack des Kürbisbrots lässt sich ein bisschen mit Pumpkin Pie vergleichen. Mich erinnert das Kürbisbrot auch an Honigschnitten, oder an dunkles Früchtebrot. Trotzdem schmeckt es anders, ganz speziell. Auf jeden Fall sehr lecker; ich bin begeistert davon!
Mein Rezept ist vage angelehnt an ein Rezept aus Martha Stewarts Baking Handbook* (Werbung/Affiliate Link). Ich habe so viel umgerechnet, angepasst und geändert, dass meine Kürbisbrot nicht mehr viel mit dem Original-Rezept gemeinsam hat. Neben vielen anderen Änderungen sind die Schokolade und die Pekannüsse meine Idee. Die mussten bei mir einfach rein!

Saftiges Kürbisbrot mit Schokolade und Pekannüssen: Zubereitung und Tipps

Schritt 1: Kürbispüree zubereiten
- Damit du überhaupt mit dem Backen anfangen kannst, brauchst du Kürbispüree. Das ist nicht schwer zu machen, benötigt aber Zeit. Damit das Backen schneller geht, kannst du das Püree am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Auch tiefgekühlt hält es hervorragend.
- Für das Püree wäscht du einen großen Hokkaido-Kürbis, trocknest ihn, schneidest ihn in Viertel und entfernst die Kerne. Dann lässt du ihn beim 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten lang weich schmoren. Dann lässt du ihn abkühlen, kratzt das Fruchtfleisch heraus und pürierst es.
- Die Menge, die du erhältst, lässt sich schwer abschätzen. Aus 1 kg Kürbis wird etwa 500 g Kürbispüree. Für das Kürbisbrot brauchst du 350 g; die Reste frierst du einfach ein für spätere Kuchen!

Schritt 2: Kürbisbrot-Teig zubereiten und backen
- Die trockenen Zutaten vermischen, die Milchmischung zubereiten.
- Du schlägst das Kürbispüree mit dem Zucker glatt, gibst die Eier und das Öl dazu, und rührst abwechselnd die Mehlmischung und die Milchmischung unter. Zuletzt hebst du die Schokolade und die Pekannüsse unter den Teig. Du brauchst für die Zubereitung nicht einmal eine Küchenmaschine. Ein einfacher Handmixer reicht!
- Dann geht es ab ins Rohr. Das Kürbisbrot mit Schokolade und Pekannüssen braucht seine Zeit, bis es durchgebacken ist. So nach und nach beginnt es in der Küche herrlich aromatisch zu duften; ich liebe das!
Kürbisbrot ist Comfort Food: gut für die Nerven und die Seele 😊
Das Kürbisbrot ist sehr sättigend, aber genau das mag ich daran. Ich finde es toll als Snack im Büro, oder wenn ich mal nicht zum Mittagessen kommen. Oder wenn ich Comfort Food brauche. Da ist das aromatische Kürbisbrot mit der dunklen Schokolade, den knackigen Pekannüssen und dem angenehmen Mundgefühl genau richtig.

Außerdem finde ich es sogar halbwegs gesund; abgesehen vom Zucker sind nur gute, wertvolle Nahrungsmittel drin. Mit den vielen Nüssen und der dunklen Schokolade ist es auch gut für meine Nerven 😊 !

Ein Tipp zur Zubereitung
Ich habe mein Kürbisbrot in einer gewöhnlichen Kastenform gebacken – und es kaum aus der Form bekommen. Ein kleiner Teil vom Boden ist sogar in der Form geblieben. Zum Glück konnte ich das für die Bilder recht gut kaschieren, aber optimal ist es nicht.
Damit dir das nicht passiert: Lege bitte einen Streifen Backpapier so in die Form, dass es links und rechts über die Längsseiten ragt und du das Kürbisbrot daran aus der Form heben kannst. Beim Rezept steht das jetzt auch so dabei.
Noch mehr süßes Comfort-Food für trübe Tage:
- Bananenbrot mit Haselnüssen und Karamell
- Salz-Karamell-Schoko-Brownies
- Fudgy Schokokuchen mit salzigem Erdnuss-Karamell
Klick gerne rüber und hol dir Inspiration und Appetit! Die Rezepte sind laktosefrei, wie alle Rezepte auf dem Blog: Ich bin laktoseintolerant und backe mit laktosefreien Zutaten. Wenn du Laktose verträgst, bereitest du die Rezepte einfach mit deinen gewohnten Zutaten zu. Klappt und schmeckt genauso!
Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und einen wunderschönen Tag!
Rezept
*Werbung/Affiliate Link: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich. Ich bedanke mich für deine Unterstützung!
Für Pinterest




Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
- mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
- den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!




Liebe Eva,
da präsentierst du uns wirklich ein tolles Herbstrezept! Es klingt so köstlich und ist so vielseitig. Eine tolle Anregung. Die Gewürze und Pekannüsse sind ganz nach meinem Geschmack. Schokolade wäre dann eher etwas für Wolf, 🙂 hihi. Der kann nicht ohne!
Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbstsonntag!
Ganz liebe Grüße
Maren
Die Schokolade kannst du ja weglassen 🙂 . Oder du bäckst einfach zwei kleinere Kürbisbrote, eines für ihn, eine für dich. Ich habe meines in Frischhaltefolie gewickelt und habe immer noch davon; als Büro-Snack ist es wirklich super. Mein Mann findet es „zu gesund“ , deshalb bleibt mir mehr davon!
Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche! Eva
Was hast Du da nur wieder leckeres gezaubert;)
Alles Liebe
Heidi
Es war wirklich lecker. Viele lieben Dank!
Liebe Grüße, Eva