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Sesamkekse – Benne Seed Wafers, laktosefrei

Wer Sesam mag, wird diese Sesamkekse – Benne Seed Wafers – mögen. Sie schmecken intensiv nach knackigem Sesam, sind nicht zu süß und angenehm nussig. Ungewöhnlich und sehr lecker!

Sesamkekse, Benne Seed Wafers, laktosefrei, ichmussbacken

Gebacken habe ich die Sesamkekse, die Benne Seed Wafers, bereits letzten Sommer, erst jetzt schreibe ich den Beitrag dazu. Aber besser spät als gar nicht!

Das Rezept habe ich aus dem tollen und umfangreichen Kochbuch Amerika von Gabrielle Langholtz. Ich finde dieses Kochbuch wunderbar inspirierend: Da sind so viele spannende Rezepte drin! In meiner Ausgabe stecken viele Zettelchen mit Nachback- und Nachkoch-Kandidaten.

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Das Kochbuch liefert eine kurze Geschichte zum Rezept und zum Namen “Benne Seed Wafers”: Nigerianische Sklaven haben Sesamsamen nach Amerika gebracht und dort eingepflanzt. „beni“ bedeutet in Nigeria „Sesamsamen“; der Name “Benne Seed Wafers” leitet sich daraus ab.

Die Benne Seed Wafers sind anscheinend in den Südstaaten, vor allem in South Caroline, sehr beliebt.

Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass ich in meiner Zeit oder bei meinen Besuchen in den USA von diesen Keksen gehört habe. Deshalb hat mich das Rezept so interessiert. Es klingt einfach, ungewöhnlich und spannend!


So einfach bereitest du die Sesamkekse zu

Die Zubereitung der Sesamkekse ist denkbar einfach: Du vermischt das Mehl in einer Schüssel mit dem Natron und den gerösteten Sesamsamen. In einer zweiten Schüssel schlägst du gesalzene weiche Butter zusammen mit Rohrzucker auf, dann rührst du den Vanilleextrakt und ein Ei ein. Zuletzt hebst du auf 3 x die Mehlmischung unter.

Den Teig setzt du in kleinen Häufchen auf die Backbleche und bäckst sie goldbraun.


Warum ich die Sesamkekse 2 x gebacken habe

So weit, so einfach. Ich habe mich vorgestern, Freitagnachmittag, hingesetzt und endlich den Beitrag zu meinen Bildern geschrieben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich irritiert bin: Laut Kochbuch sind die Sesamkekse „knackige Waffeln“. Knackig waren sie bei mir nicht, sondern eher weich. Das siehst du auch auf den Bildern.

Sesamkekse, Benne Seed Wafers, laktosefrei, ichmussbacken

Das hat mir keine Ruhe gelassen. Vielleicht habe ich die Kekse ja zu kurz gebacken? Vielleicht sollten sie ja anders aussehen als bei mir? Solange mir das nicht klar war, wollte ich die Kekse nicht auf meinem Blog. Ich möchte ja nur Rezepte weitergeben, bei denen ich sicher bin, dass sie funktionieren,

Ich habe den Blogbeitrag erstmal beiseite gelegt und mich gefragt, was ich tun soll.

Mein Perfektionismus wusste die Antwort: Am Samstag habe ich Sesamsamen gekauft und die Sesamkekse nochmal gebacken. Das musste sein.

Diesmal habe ich die Benne Seed Wafers so lange im Rohr gelassen, bis sie goldbraun und am Rand knusprig waren. Perfekt. Jetzt waren sie knackig. Nicht so knackig wie Krokant oder gebrannte Mandeln; man beißt sich also nicht die Zähne dran aus oder verliert Plomben. Aber gut knackig mit schönem Biss waren sie. Und sooo lecker! Jetzt bin ich mir sicher, dass das Rezept klappt und ich es auf dem Blog haben möchte.

Sesamkekse, Benne Seed Wafers, laktosefrei. von schräg vorne auf Backgitter, ichmussbacken

Zum Fotografieren bin ich gestern leider nicht gekommen; das ging sich einfach nicht aus. Im Blogbeitrag von letzter Woche erkläre ich, warum es bei mir zeitlich gerade dicht ist und ich hier etwas weniger aktiv bin als gewöhnlich.

Deshalb siehst du hier die Bilder aus dem letzten Jahr, die etwas zu kurz gebackenen Sesamkekse. Bitte denke sie dir ein kleines bisschen gebräunter und am Rand leicht knusprig! Wenn ich wieder mehr Luft und Zeit habe, backe ich die Sesamkekse nochmal und tausche die Bilder aus; für den Moment muss es reichen.


Leichte Kochbuch-Kritik und ein paar Tipps

Manchmal würde ich mir wünschen, dass die Angaben in Kochbüchern und Backbüchern präziser sind! Ich habe mich bei den Sesamkeksen genau an die Angaben gehalten. Da ich nicht weiß, wie die Kekse aussehen sollen, ist mir nichts anderes übriggeblieben. Leider war die angegebene Backzeit etwas zu kurz. Ich musste ordentlich recherchieren, um herauszufinden, wie die Kekse tatsächlich aussehen sollen und wie gut gebräunt sie sein sollen.

Außerdem bleibt im Kochbuch offen, ob die Kekse mit geschältem oder ungeschältem zubereitet werden. Beim ersten Mal habe ich sie mit ungeschältem Sesam gebacken, beim zweiten Versuch mit geschältem. Das macht einen großen Unterschied: Bitte nehmt unbedingt geschälten Sesam, wenn ihr ihn bekommt. Ich finde den Geschmack damit besser, stimmiger, als mit ungeschältem. Der kommt doch recht herb rüber.

Sesamkekse, Benne Seed Wafers, laktosefrei, ichmussbacken

Ein weiterer Tipp von mir: Laut Kochbuch setzt man den Teig mit dem Esslöffel auf die Bleche. Da werden die Kekse recht groß, die Backzeit aus dem Buch reicht nicht aus, damit die Kekse goldbraun werden.

Ich empfehle, die Esslöffel nur etwa zur Hälfte zu füllen und kleinere Kekse zu backen. Die Kekse bräunen dann rascher, und ich fand sie auch zum Essen angenehmer als die großen Kekse. Ein Haps, und weg waren sie. Perfekt zum Naschen im Vorbeigehen!


Dich interessieren Rezepte mit ungewöhnlichen Zutaten oder Kombinationen? Bitte sehr:

Lies gerne rein, vielleicht ist ja Inspiration für dich dabei. Ich finde ungewöhnliche Rezepte faszinierend und probiere sie gerne mal aus. Meistens werde ich positiv überrascht 🙂 .

Ich wünsche dir einen schönen Tag!

Sesamkekse, Benne Seed Wafers

10-12 Minuten
50-60 Kekse

Die Sesamkekse, Benne Seed Wafers, schmecken intensiv nach knackigem Sesam, sind nicht zu süß und angenehm nussig. Ungewöhnlich und lecker!

Zutaten

  • 200 g geschälte Sesamsamen

  • 200 g Mehl

  • ¼ TL Natron

  • 170 g weiche Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)

  • 1/2 TL Salz

  • 100 g heller Rohrzucker

  • 1,5 TL Vanilleextrakt

  • 1 Ei, L

Zubereitung

  • Die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren rösten, bis sie deutlich Farbe angenommen haben und goldbraun werden. Sofort auf einen Teller geben und auskühlen lassen.
  • Backrohr vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze. Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Mehl, Natron und geröstete Sesamsamen in einer Schüssel vermischen.
  • Butter, Salz und Zucker in der Küchenmaschine gut schaumig schlagen. Vanilleextrakt und Ei dazugeben, gründlich unterrühren. Das Mehl in 3 Portionen dazugeben und einarbeiten.
  • Mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen auf das Backblech setzen; dabei 2-3 cm Abstand zwischen den Keksen halten. Auf der 2. Schiene von unten 10-12 min goldgelb backen, bei Bedarf länger. Aus dem Rohr nehmen. Kekse 1 min auf dem Blech lassen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Anmerkungen zum Rezept

  • Wenn du Laktose verträgst, nimmst du normale Butter.

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