(Werbung) Diese Esterházytorte darf ich euch heute auf meinem brandneuen und wunderschönen Kaffeegeschirr von Pip Studio präsentieren: Ediths – Scandinavian Living fragte vor einigen Wochen sehr freundlich bei mir an, ob ich an einer Kooperation interessiert wäre. Ein Blick auf die Website und ich war dabei!

Bei Kooperationen ist mir wichtig, dass die Produkte zu mir und zu meinem Blog passen. Bei diesem Kaffeegeschirr fiel mir die Entscheidung leicht: Als Foodbloggerin bin ich sowieso vernarrt in Geschirr aller Art und immer auf der Suche nach besonderen Stücken. Das verspielte Kaffeegeschirr ist ideal für romantisch-klassische Settings mit einem leicht kitschigen Touch. So ein Geschirr besaß ich bisher nicht; die neuen Teller und Tassen sind also eine tolle Ergänzung für meinen Fundus.

Abgesehen von diesem pragmatischen Ansatz gibt es einen zweiten Grund dafür, warum ich mich so über das Kaffeegeschirr freue: Ich finde es wunderhübsch. Ganz besonders und außergewöhnlich finde ich die verzierte Tortenplatte. Eine Tortenplatte in dieser Art habe ich noch nirgends gesehen, die ist wirklich mal „ganz was anderes“!

Mein Lieblingsteil ist aber das Milchkännchen. Keine Ahnung, warum, aber in dieses kleine Kännchen habe ich mich verliebt. Das Kännchen sieht auch in rosa ganz entzückend aus. Es könnte gut sein, dass auch die rosa Variante irgendwann in meinen Schrank wandern wird!
Die Teller und Tassen in den Farben des Geschirrs lassen sich untereinander perfekt kombinieren und bringen pastellige Farben auf den Kaffeetisch. Alles schön bunt und gleichzeitig harmonisch, das mag ich gerne! Wegen dem Goldrand ist das Geschirr aber nicht für den Geschirrspüler oder die Mikrowelle geeignet; Abwaschen von Hand ist angesagt. Das macht mir nichts aus. Ich war nur sehr froh, dass ich das Geschirr nicht versehentlich in den Geschirrspüler gesteckt habe, bevor ich diesen Beitrag schrieb!

So ein edles Geschirr verlangt unbedingt nach einer edlen Torte, dachte ich mir. Eine Esterházytorte stellte ich mir darauf vor, meine Lieblingstorte. Ich wollte sie schon seit Jahren machen, nur kamen mir immer wieder andere Kuchen dazwischen. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen!

Die Esterházytorte spielte allerdings nicht so mit, wie ich mir das vorgestellt hatte. Beim ersten Versuch hielt ich mich für Böden und die köstliche Nougatcreme genau an das Rezept aus der Zeitschrift „Gusto Spezial“ vom Herbst 2017. Ich backte zehn Böden und setzte sie mit der Creme zusammen.
Fondantglasur hatte ich leider nicht daheim. Ich suchte also im Internet Alternativen zur Fondantglasur und stellte eine Glasur aus Eiweiß, Staubzucker und Zitronensaft her. Die fertige Torte sah recht gut aus. Zwar nicht ganz so schön wie erhofft, aber okay.

Mit der leicht missglückten Optik konnte ich leben. Was aber gar nicht ging, war der Anschnitt: Die Torte mit ihren zehn Böden war kompakt und ließ sich kaum schneiden. Zwischen den vielen Böden kam die geniale Nougatcreme kaum zur Geltung. Die Glasur war noch Stunden nach der Fertigstellung zähflüssig und rann von der Torte. Erst am nächsten Tag war sie fest.
Auch mit dem Geschmack war ich nicht zufrieden. Die Torte war gut, aber eben nur „gut“. Ich war enttäuscht. So wollte ich die Torte nicht auf dem Blog zeigen.

Am nächsten Wochenende machte ich mich erneut an die Arbeit. Ich kombinierte ein Rezept aus dem Gusto mit der herrlichen Nougatcreme von meinem ersten Versuch, kaufte Fondantglasur und machte mich an die Arbeit.
Diesmal war die Esterházytorte fantastisch, ein Traum! Die Haselnussböden waren weich und eingebettet in die grandiose Nougatcreme, die Glasur blieb fest, die gerösteten Mandelblättchen am Rand sorgten für einen knackigen Kontrast. Alles war so, wie es sein sollte. Herrlich. Ich genoss jeden Bissen!

Esterházytorte mit Nougatfüllung: Zubereitung und Tipps
Die Zubereitung der Esterházytorte ist aufwendig, das stimmt. Für besondere Ereignisse darf es aber ruhig mal ein bisschen Aufwand sein, finde ich!
Besonders zeitintensiv ist das Backen der Böden. Es dauert lange, bis sechs Böden bei Ober-/Unterhitze fertig sind! Ich habe meine Esterházytorte mit einem gemütlichen Fernsehabend kombiniert: Erst habe ich die sechs Böden auf die Backpapiere gestrichen. Während der erste Boden im Rohr war, kochte ich den Pudding für die Creme. Danach musste ich nur mehr alle 12-14 Minuten in die Küche sausen, einen fertigen Boden aus dem Rohr nehmen und das neue Blech ins Rohr schieben. So verging die Backzeit recht angenehm!
Das Zusammensetzen der Torte ist einfach: Ihr bestreicht die Böden mit Nougatcreme und stapelt sie. Den letzten Boden setzt ihr mit der Unterseite nach oben auf. So hat die Torte eine glatte Oberfläche. Den Rand der Torte bestreicht ihr nun mit der restlichen Creme.

Auf die Oberfläche kommt eine dünne Schicht erwärmter Marillenmarmelade. Jetzt gießt ihr das Fondant darüber und streicht es glatt. Nun muss es schnell gehen: Die Kuvertüre spritzt ihr von der Mitte beginnend in einer Spirale auf, dann zieht ihr mit einem Stäbchen oder einem kleinen Messer das hübsche „Esterházy-Muster“ in die Glasur.

Die Esterházytorte sollte vor dem Anschnitt gekühlt sein und muss unbedingt gekühlt aufbewahrt werden. Sie hält dann sehr lange. Wir haben sie eine ganze Woche lang Stück für Stück genossen!
Als ich die Fotos gemacht habe, war die Esterházytorte leider recht weich. Gekühlt ist sie natürlich fester und sieht beim Anschnitt fester aus!

Ich finde die Esterházytorte sehr festlich – vielleicht wäre sie etwas für euren Ostertisch?
Hier sind noch mehr feine Torten; schaut gerne rein:
- Kaffeebuttercremetorte
- Krokantbuttercremetorte
- Rhabarber-Charlotte
- Erdbeer-Käsesahne-Torte
- Schokoladentorte mit Salzkaramell und Meersalzflocken
Schaut gerne rein und holt euch Ideen und Appetit. Habt einen feinen Tag!
*Werbung / Affiliate Link. Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch bleibt der Kaufpreis gleich. Danke für eure Unterstützung!

Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!

















Liebe Eva, du bist eine wundervolle Kooperation eingegangen. Ich muss gestehen: so eine Tortenplatte habe ich auch noch nie gesehen. Deine wunderbare Torte kommt wunderbar zur Geltung darauf.
LG, Diana
Liebe Diana, danke 🙂 ! Die Tortenplatte ist wirklich etwas besonderes. Eigentlich wollte ich mir ja nicht für´s Bloggen zusätzliches Geschirr anschaffen, aber diesen Vorsatz habe ich schon lange aufgegeben 🙂 !
Liebe Grüße
Eva
Also diesen Vorsatz hatte ich nie. Aber ich kann verstehen was du meinst…bei mir stapelt sich das Geschirr auch. Ich hätte nie im Leben geglaubt, dass es möglich ist so viel Geschirr zu kaufen. Und ich versuche mich zurückzuhalten. Es ist aber schwer, wenn man bei anderen Blogger schönes Geschirr sieht…dann will man es auch 🙂
Ich habe mir die Seite von ediths angeschaut…und würde so viele Sachen kaufen wollen 🙂 Mal sehen ob ich mich zurückhalten kann 🙂
Oh, ich wollte bei meinem Standardgeschirr bleiben 🙂 ! Das hat aber ganz und gar nicht geklappt. Ich schätze mal, eine Vorliebe für schönes Geschirr ist eine Nebenwirkung, wenn man Foodblogger ist 🙂 !
Und die Seite von ediths, was soll ich da sagen. Da ist wohl wirklich für jeden Geschmack etwas dabei 🙂 ! Ich bin gespannt, ob du dich beherrschen kannst!
Liebe Grüße!
Liebste Eva,
Ich bin tief beeindruckt von deiner Torte! Sie sieht ja absolut perfekt aus! Es zahlt sich oft aus, so ein Projekt zweimal zu backen. Dann kennt man alle Stolpersteine 😉 . Und dann dieses Geschirr! Ich hab’s ja schon auf Facebook erwähnt. Immer wenn ich es irgendwo sehe, schleiche ich drumherum. Und weißt du was? Das kleine Sahnekännchen mag ich auch am liebsten. Eine richtig schöne Kooperation!
Ich wünsche euch ein feines Osterfest !
Ganz liebe Grüße Maren
Beim zweiten Mal geht es definitiv leichter von der Hand! Übung macht halt doch den Meister 🙂 ! Vielen Dank für das nette Kompliment zu meiner Torte; aus deinem Mund ist das eine Ehre 🙂 !
Das Geschirr ist wirklich schön. Und dieses kleine Kännchen ist einfach nur zuckersüß, das war Liebe auf den ersten Blick!
Dir und den deinen auch ein wunderschönes Ostern!
Liebe Grüße
Eva
Einfach super! 🙂
Danke 🙂 !
Hallo
Esterhazy Torte mit Nougat? Definitiv nicht! Original ist mit fünf Böden und einer Vanille Butter Creme ! Alles andere ist für mich keine Esterhazy Torte !
Stimmt, das Original ist das nicht 🙂 . Ich sehe das aber nicht so eng; es gibt ja viele Varianten der Esterházytorte. Ich kenne Rezepte mit 6 Böden; Rezepte mit Haselnussböden und Rezepte mit Mandelböden. Im Urlaub im Burgenland letzte Woche waren die Tortenböden mit Walnüssen zubereitet – auch sehr lecker 🙂 ! Und bei der Konditorei Oberlaa in Wien wird die Buttercreme mit Haselnussnougat verfeinert. Mir hat diese Variante mit Nougat jedenfalls geschmeckt, auch wenn es nicht das Original-Rezept war!
Liebe Grüße
Eva