Die Double Espresso Cupcakes sind feine Leckerbissen mit ganz viel Kaffee- und Schokoladegeschmack. Saftige Böden mit Espresso, leckere Kaffeebuttercreme, dazwischen Schokolade und knackige Walnüsse, obendrauf eine Schokoladenglasur. Manchmal muss man auf die Kalorien pfeifen – und einfach genießen!

Inhaltsverzeichnis
Mit den Double Espresso Cupcakes mache ich beim afba 24 mit!
Weil die Cupcakes so köstlich schmecken und mit viel Liebe zum Detail gebacken sind, reiche ich sie beim afba 24, dem Austria Food Blog Award 24, in der Kategorie „Backen mit Liebe“ ein. Drückt mir die Daumen! Es wäre so schön, wenn ich mit den Cupcakes auf die Shortlist komme und in die engere Auswahl komme 🙂 !

Die Story zu den Double Espresso Cupcakes
Die Story zu den Cupcakes ist kurz: Ich liebe die Zeitschrift LECKER Bakery; die Rezepte darin finde ich super. Kreativ, abwechslungsreich, bunt und knallig und besonders. Und sie funktionieren! Der Zitronenkuchen mit Himbeer-Kokosraspeln zum Beispiel ist aus einer LECKER Bakery, ebenso die fantastische Schwedische Mandeltorte. Und die herrlichen Schokolade-Erdbeer-Vanille Marshmallows, und der dunkel-köstliche Schokokuchen mit Bienenstich-Topping.
Leider bekomme ich die LECKER Bakery in Wels kaum zu kaufen. Die wenigen Ausgaben, die ich ergattern konnte, sammle ich in meinem Bücherregal. Sie sind vollgeklebt mit Post-Its in allen Farben; ich wünschte, ich hätte die Zeit, alle die Rezepte nachzubacken, die mich interessieren!
Wenn ich Back-Inspiration suche, greife ich einfach zu einer LECKER Bakery und gehe meine Post-Its durch. Das orange Post-It aus der Ausgabe 1 von 2017 auf S 89 kann ich jetzt herausnehmen: Die Double Espresso Cupcakes habe ich nachgebacken, und ich stelle sie dir hier vor 🙂 !
Im Original heißen sie übrigens „Double Espresso Muffins“. Ich hab dem Namen ein Upgrade verpasst – für Muffins sind die Dinger eindeutig zu nobel. Das sind Cupcakes 🙂 !!! Keine Muffins!

Double Espresso Cupcakes: Zubereitung und Tipps
Wer mich kennt, weiß es schon: Ich ändere Rezepte, die ich nachbacke, fast immer ab. Mal mehr, mal weniger.
Meine drei Änderungen zum Original-Rezept
- Erstens wollte ich riesig große Cupcakes. Deshalb habe ich extra-große Cupcake-Förmchen verwendet; genau 7 Stück sind sich ausgegangen. Du kannst gerne normale Förmchen verwenden, dann reicht der Teig für 12 Cupcakes.
- Zweitens – habe ich das Joghurt vergessen 🙂 ! Im Teig sind im Original-Rezept 2 Esslöffel Joghurt drin. Die werden zusammen mit Öl, Eier, Zucker und Espresso vermischt, bevor das Mehl dazu kommt. Die Böden waren auch ohne Joghurt super-flaumig und köstlich; wenn mir nicht irgendwann aufgefallen wäre, dass das Joghurt fehlt, hätte ich das gar nicht bemerkt.
Wenn du möchtest, kannst du also gerne das Joghurt zum Teig geben. Dann wird er vermutlich etwas fester. Es geht aber auch ohne! - Drittens habe ich Walnüsse genommen statt Pekannüsse. Die hatte ich gerade daheim; Pekannüsse waren bei mir aus. Geschmacklich passen beide Nusssorten; auch Haselnüsse kannst du nehmen.

Die Zubereitungs-Schritte für dieCupcakes:
- Schritt 1: Zuerst bereitet du die Papierförmchen vor und gibst sie in ein Muffinblech. Ich hatte 7 extra-große Förmchen. Ich habe meine Förmchen mit einem Boden von 5,5 mm Durchmesser bei einer Kuchenmesse gekauft und kann sie deshalb nicht verlinken.
Du kannst stattdessen auch 12 normale Förmchen nehmen. Und du heizt das Backrohr vor.
- Schritt 2: Die Muffins-Böden sind schnell und einfach zubereitet: Für den Teig rührst du Öl, Eier, Zucker und ausgekühlten Espresso mit dem Handmixer sehr gut schaumig. Dann vermischt du Mehl mit Backpulver und Natron und hebst es mit dem Schneebesen kurz unter den Teig. Wirklich nur kurz; wenn du zu lange rührst, wird der Teig mehlig und pappig.
Den Teig füllst du dann in die Papierförmchen; jedes Förmchen sollte zu maximal drei Viertel gefüllt sein.
Dann kommen die Muffins ins Rohr und werden gebacken, bis sie goldgelb und durchgebacken sind. Das überprüfst du mit der Stäbchenprobe: Du steckst ein Holzstäbchen in den Boden, und wenn kein Teig daran hängen bleibt, sind die Böden fertig.
- Schritt 3: Während die Böden im Rohr sind, hackst du die Schokolade sehr fein. Du brauchst insgesamt 200 g Schokolade: 100 g für die Schokoschicht auf den Böden, 100 g für die Schokoglasur. Am besten hackst du die gesamte Schokolade auf einmal und teilst sie in zwei Hälften.
- Schritt 4: Und weil du schon dabei bist, hackst du die Walnüsse in mittelfeine Stücke.
- Schritt 5: Wenn die Böden fertig sind, holst du sie aus dem Rohr, lässt sie aber unbedingt im Muffinblech! Du verteilst sofort die Hälfte der gehackten Schokolade auf den Böden. Dann wartest du kurz, bis sie geschmolzen ist, und verstreichst sie mit einem Backpinsel, einem glatten Messer oder der Rückseite eines Löffels, sodass die Böden oben mit ordentlich Schokolade überzogen sind. Zuletzt streust du sofort die Nüsse auf die Schokolade. Die Böden lässt du nun im Muffinblech auskühlen.

Manchmal ist mehr eben mehr!
- Schritt 6: Jetzt geht’s weiter mit dem Topping und der Deko: Für die Kaffeebuttercreme rührst du Butter mit Staubzucker mit der Küchenmaschine auf hoher Stufe so lange, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und die Creme ganz glatt und hell und luftig ist. Teste am besten mit den Fingern, ob es schon soweit ist: Verreibe ein bisschen Creme zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn du noch feine Zuckerbrösel spürst, musst du weiterschlagen. Erst wenn die Creme wirklich glatt ist, rührst du nach und nach 5 Esslöffel Espresso unter.
- Schritt 7: Du gibst die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit großer Tülle und spritzt sie dekorativ auf die Böden.
Ich hatte 7 sehr große Muffins, und mir blieb etwas Creme übrig. Die habe ich in eine kleine Schale gespritzt. War eine sehr feine Nascherei am Nachmittag 😉 !
Bei 12 Böden geht es sich vermutlich so aus, dass nichts übrig bleibt. Das hängt aber davon ab, wie üppig du die Creme auf die Böden spritzt. Danach gibst du die Böden für etwa 30 min in den Kühlschrank.
- Schritt 8: Für die Schokoglasur kochst du den Schlagrahm auf, dann schaltest du die Hitze runter und rührst die restliche Schokolade ein. Die Glasur verteilst du gleichmäßig und dekorativ auf den Cupcakes. Besonders hübsch sieht es aus, wenn dicke Tropfen herabrinnen. Jetzt noch Kakaopulver darüber stäuben, und fertig sind die kleinen Leckerbissen!

Noch mehr Rezepte für feine laktosefreie Kuchen und Cupcakes:
- Zitronen-Cupcakes mit saftigen Mohnböden, sehr lecker und glutenfrei
- Ribiselschaumschnitte, auf Wunsch mit extra viel Schaum 🙂
- Wachauer Marillenkuchen aus Mürbteig, mit richtig vielen Marillen
Die Rezepte sind laktosefrei, wie alle Rezepte auf dem Blog: Ich bin laktoseintolerant, und wenn ich zu viel Laktose zu mir nehme, gibt’s Bauchweh. Deshalb backe ich mit laktosefreien Zutaten.
Wenn du Laktose verträgst, kannst du alle meine Rezepte einfach zubereiten wie gewohnt, also mit den üblichen Zutaten. Das klappt und schmeckt genauso!
Ich wünsche dir viel Freude mit den Double-Espresso-Cupcakes und einen wunderschönen Tag! Und: Drück mir bitte die Daumen für den afba24! Danke!
Rezept
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Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
- mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
- den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!















