Wer mich gut kennt, kann an meinem Blog das Wetter und die Jahreszeiten ablesen. Leichte Kuchen und Eis stehen für sommerliches Wetter und heiße Tage. Üppige Kuchen und Schokolade bedeuten, dass es kalt war. Oder dass ich schlechte Laune hatte. Da habe ich dann Appetit auf Kalorien. Wie zum Beispiel auf diesen Karamell Macadamia Cheesecake. Es ist gerade kalt draußen, Leute!

Die Anregung für den Karamell Macadamia Cheesecake habe ich aus I love Cheesecake* (Werbung) von Christin Geweke. Ich habe aus dem Buch schon den Chocolate Cheesecake gebacken und den Boden für den Karottenkuchen mit Frischkäsetopping. Beides sehr lecker!

Das Rezept für den Karamell Macadamia Cheesecake habe ich allerdings nicht übernommen, sondern stark adaptiert. Ich habe alles geändert – außer den Keksboden!

Meine Variante sieht so aus: Auf den Keksboden habe ich gehackte, gesalzene Macadamianüsse gestreut. Darüber kommt eine Cheesecake-Füllung aus Frischkäse, Eiern und Zucker. Kein Mehl, keine Stärke, kein Schlagrahm.

Unter ein Drittel der Cheesecake-Füllung habe ich Karamell gemischt; den Zucker habe ich deshalb reduziert. So richtig deutlich schmeckte man diese Karamell-Cheesecake-Schicht aber nicht heraus. Wenn du dir die Arbeit sparen willst, kannst du die gesamte Füllung pur lassen. Dann solltest du aber ca. 30 g Zucker mehr dazu geben.

Der Cheesecake backt im Wasserbad; das habe ich vom Originalrezept übernommen. Dadurch backt er gleichmäßig und reißt an der Oberfläche nicht so leicht ein. Du musst die Form richtig gut mit Alufolie abdichten, damit der Cheesecake trocken bleibt. Falls du keine Folie auftreiben kannst, die groß genug ist, backst du den Cheesecake besser ohne Wasserbad. Ich kann dir dafür nur leider keine Backzeit angeben.

Nach dem Abkühlen kommt Karamell nach meinem liebsten Grundrezept über den Cheesecake. Die Menge bestimmst du selbst – ich mag gerne viel! Jetzt noch jede Menge geröstete, gehackte Macadamianüsse darüber, und fertig ist der Cheesecake.

Das restliche Karamell kannst du einige Wochen in einem sauberen Marmeladenglas im Kühlschrank aufbewahren. Oder du reichst es einfach in einer hübschen Schale zum Cheesecake dazu. Danach sollte nicht mehr viel Karamell übrig sein!

Du willst noch mehr Cheesecakes?
Bitte sehr, hier auf dem Blog findest du folgende Rezepte; schau gerne rein und hol dir Appetit:
- Bananen-Cheesecake, glutenfrei
- Erdbeer-Cheesecake-Schnitten, glutenfrei
- Himbeer-Cheesecake-Brownies, auch in Herzform
- Marzipan-Cheesecake mit Blutorangen-Topping
- No-bake Zitronen-Limetten-Cheesecake mit Himbeeren
- Pekan-Butterscotch-Cheesecake
- Zimtzucker-Cheesecake-Schnitten
Oha, jetzt staune ich selber darüber, wie viele Cheesecakes es auf dem Blog schon gibt. Dabei habe ich noch nicht mal alle angeführt! Das Wetter (oder die Laune?) war wohl öfter schlecht als ich dachte.
Hab einen feinen Tag!
*Werbung/Affiliate Link. Wenn du über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Kaufpreis gleich. Danke für deine Unterstützung!

Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!
















