Ein Glück, dass Blogbeiträge nicht von Hand geschrieben werden! Sonst hättet ihr jetzt ein zittriges Gekritzel vor euch. Nach einer unfreiwilligen Sport-Pause fange ich gerade wieder mit dem Training an, und als Ergebnis davon kann ich jetzt kaum die Arme heben. Dank Computer kann ich zum Glück trotzdem einen leserlichen Beitrag zu diesem Haferflocken-Granola mit braunem Zucker produzieren.
Nach all den gehaltvollen Leckereien rund um die Weihnachtszeit steht mir momentan der Sinn nach weniger üppigen Gerichten. Süß darf es gerne sein, wie etwa der Blutorangen-Rosmarin-Kuchen von letzter Woche. Der schmeckt toll, und verwandelt sich vermutlich in eine geringere Menge Hüftgold als etwa die Schokolademousse-Torte oder die Schokolade-Cupcakes mit Schokolade-Topping.

Auch dieses Haferflocken-Granola mit Ahornsirup und braunem Zucker ist süß. Ich hoffe, dass es kalorienmäßig nicht allzu heftig ist. Ich esse gerne am Abend etwa zwei bis drei Esslöffel davon in Naturjoghurt. Das schmeckt, sättigt znd tut gut.
Ich mag Granola aller Art sehr gerne. Nur finde ich selten eines, das ich mit meinen Unverträglichkeiten essen kann. Oft sind Trockenfrüchte beigemischt, was wegen der Fruktoseintoleranz nicht geht, oder das Granola enthält Oligofructose oder sonst irgendeine Zutat, die ich nicht vertrage. IDeshalb mache ich mir mein Granola am liebsten selbst.

Ich habe schon mehrere Granola-Rezepte probiert, so wie dieses Crunchy Müsli oder das Crunchy Müsli mit Nüssen. Das ideale Rezept habe ich aber noch nicht gefunden. Viele Granola-Rezepte verwenden Honig und/oder Ahornsirup, was ich mit meiner Fruktoseintoleranz nicht gut vertrage. Ich habe bei den beiden genannten Granolas stattdessen Reissirup genommen, aber das ist nicht ganz so meines. Mit Reissirup wird das Granola schnell dunkel und verbrennt leicht; auch der Geschmack sagt mir nicht ganz so zu.
Dieses Haferflocken-Granola aus dem Buch „United States of Cake“ von Roy Fares wird mit braunem Zucker zubereitet, daher wollte ich das Rezept unbedingt ausprobieren. Roy Fares verwendet zusätzlich Honig. Den habe ich weggelassen. Statt dessen habe ich etwas mehr braunen Zucker genommen. Auch Ahornsirup ist dabei. Ein zuckerfreies Granola ist das also nicht.
Bei der Zubereitung war ich mir zuerst nicht sicher, ob das Haferflocken-Granola etwas werden würde. Der braune Zucker wollte beim Erhitzen der Öl-Zucker-Mischung einfach nicht schmelzen. Vielleicht lag es daran, dass die Menge bei mir größer war als im Originalrezept.
Beim Vermischen mit der Flockenmischung verteilte sich der Zucker aber sehr gut auf das gesamte Granola. Nach dem Backen war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Mir schmeckt´s – beim Essen beißt man immer wieder auf knusprige, süße Granola-Bröckchen mit etwas Zucker. Nicht unbedingt gesund, aber wahrscheinlich doch gesünder als viele der gekauften Granolas. Zumindest weiß ich hier ganz genau, wie viel Zucker drin ist in meinem Granola.

Für mich ist das wie gesagt nach den Kalorien-Orgien der letzten Wochen ein Rezept für die Wohlfühl-Figur, also die schlanke Figur, daher mache ich damit auf den letzten Drücker mit beim Event „Rezepte für die Figur“ von Zorra von kochtopf.
Habt einen feinen Tag!

Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
- mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
- den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!
















Ich liebe Granolas, obwohl ich glaube, dass sie als gesünder angepriesen werden als sie sind. Aber wie bei allem die Menge machts. 😉 Danke fürs Mitmachen beim Event.
Erwischt 😉 ! Bei Granolas sind wirklich jede Menge sättigende Zutaten drin, wie Nüsse, Kerne, Öl, und bei diesem Rezept brauner Zucker. Zumindest die Nüsse, Kerne und Flocken sind sicher gesund, aber wie du sagst, die Menge macht´s. Ein bisschen muss man schon aufpassen, damit das Granola ein Rezept für die schlanke Figur bleibt!
Ich habe noch nie Granola selber gemacht! Dabei ist ja gar nicht viel Arbeit, ich muss das nun unbedingt ändern. Sieht sehr lecker aus!
Liebe Grüsse,
Krisi
http://exucsemebutitsmylife.blogspot.com
Danke :-)! Ich war beim ersten Mal auch sehr überrascht, wie einfach es ist, Granola selbst zu machen. Es lohnt sich wirklich – schmeckt super, man weiß, was drin ist, und man kann es auch leicht dem eigenen Geschmack anpassen und variieren!
Liebe Grüße
Eva