Die Sachertorte-Cupcakes schmecken richtig fein: Der saftige Schokoladeboden und das kühl-fruchtige Marille-Mascarpone-Topping harmonieren großartig miteinander und die Schokoglasur obendrauf ist ein zusätzliches Highlight. Sehr fein und sehr lecker!

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt – jetzt habe ich auch so hübsche Förmchen!
Als ich mit dem Bloggen begann, hatte ich mir fest vorgenommen, nur so weit wie unbedingt nötig in Ausrüstung und Zubehör zu investieren. Kein neuer Fotoapparat, keine zusätzlichen Backformen, keine Tortenständer, keine weiteren Küchengeräte und schon gar keine Möbelstücke, keine Tischtücher und Geschirrtücher.
Vor allem aber keine Strohhalme und Schirmchen und Girlanden und dergleichen Schnick-Schnack. Dekorieren ist nicht so meins, und Bloggen sollte außerdem mein Hobby werden und mich nicht in Unkosten stürzen.
Als „Starterpaket“ für´s Bloggen habe ich mir einen weißen Desserteller gekauft, eine weiße Tortenplatte, die eigentlich ein Pizzateller war, und ein hübsches Glas. Damit wollte ich es gut sein lassen.

Jetzt, zweieinhalb Jahre später, sieht es anders aus. Alles, was ich oben aufgezählt habe, habe ich mir mittlerweile angeschafft. Bis auf den Schnick-Schnack, die Strohhalme und Schirmchen: Die habe ich nämlich bei Elli von Lieberbacken gewonnen, sodass ich sie nicht selbst kaufen musste. Danke nochmal, Elli!
Jetzt habe ich noch eins drauf gegeben und zum ersten Mal diese Papier-Muffins-Förmchen verwendet, die ich schon auf vielen Blogs bewundert habe, mir bisher aber nie leisten wollte. Ich muss zugeben, die haben etwas. Sehen die Sachertorte-Cupcakes nicht richtig schick darin aus?
So viel also zu meinen ursprünglichen Blogger-Plänen. Erstens kommt es anders… Naja. Mal sehen, wie sich das noch entwickeln wird!

So bereitest du die Sachertorte-Cupcakes zu
Nun aber zu den Sachertorte-Cupcakes: Ich habe wieder einmal versucht, eine klassische österreichische Mehlspeisen neu zu interpretieren. Cremeschnitten-Cupcakes habe ich dir ja schon vorgestellt, auch eine Sachertorte im Glas kannst du auf meinem Blog finden.

Jetzt kommen Sachertorte-Cupcakes dazu: Den Sacherboden backst du direkt in den Muffin-Förmchen, das Topping ist eine Marillen-Mascarpone-Schlagrahm-Creme. Die Schokoladeglasur obendrauf ist Pflicht – Sachertorte ohne Schokoladeglasur, das geht gar nicht!

Für die Marillen-Füllung habe ich frische Marillenmarmelade aus meinen tiefgekühlten eigenen Marillen vom letzten Sommer gekocht. Dadurch schmeckte das Topping richtig intensiv nach Marillen. Falls du noch tiefgekühlte Marillen in eurer Kühltruhe hast, sind die Sachertorte-Cupcakes eine gute Gelegenheit, sie aufzubrauchen, bevor die neue Ernte reif wird!

Übrig gebliebene Marmelade gibst du wie gewohnt in ein sauberes Marmeladeglas. Ich selber habe Marmelade von einem halben Kilo Marillen gekocht und genieße sie jetzt zum Frühstück. Sie schmeckt viel frischer und intensiver als die Marillenmarmelade, die ich letzten Sommer eingekocht habe, und weckt schon die Vorfreude auf die neue Marillensaison!
Wenn du dir das Marmelade-Kochen ersparen willst, kannst du gekaufte Marmelade verwenden. Geschmacklich macht das vermutlich einen Unterschied – frisch gekochte Marmelade schmeckt einfach am besten!

Vorhang auf für die Sachertorte-Cupcakes – ich mache bei einem Blogevent mit
Mit den Sachertorten-Cupcakes mache ich bei Calendar of Ingredients im Mai mit. Die Gastgeberin im Mai ist Claudia von Ofenkieker (ich finde diesen Blognamen wirklich lustig und gelungen!) und die Zutaten für den Mai sind Masarpone, Rhabarber und Spargel. Die Rhabarberzeit habe ich heuer leider verpasst. Zum Glück ist Mascarpone das ganze Jahr über erhältlich, sodass ich dabei sein kann!

Vielleicht interessieren dich ja auch diese österreichischen Rezepte:
- Nussstrudel nach dem Rezept meiner Wiener Oma
- Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig mit Zimt-Zucker-Bröseln
- Salzburger Nockerln
- Buchteln mit Vanillesauce
- Äpfel im Schlafrock
Schau gerne rein und hol dir Appetit. Hab einen feinen Tag!
Für Pinterest




Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!

















Dabei ist mir das zuerst gar nicht so richtig aufgefallen. Das war mehr so eine schleichende Entwicklung. Gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht, danke 🙂 !
Hmmm, Gabeln… Daran habe ich noch gar nicht gedacht! Du bringst mich noch auf Ideen, liebe Maren, danke 🙂 !
Liebe Grüße!
Eva, ich habe mich so widergefunden in deinen Zeilen oben, nicht viel investieren zu wollen und mit den vorhandenen Mitteln den Blog zu starten. Mittlerweile habe ich einzelne Teller, einen silbernen Tortenheber, Tortenplatten, Gläser, Deko und so wahnsinnig viel Freude am bloggen. Den Muffinsförmchen bin ich schon lang erlegen und auch sonst darf ich auf bestimmte Seiten gar nicht erst bummeln gehen. Ich bin mit einem Patiseur befreundet und der hat nur gelacht, als ich erzählt habe, dass ich im Baumarkt Spachteln in verschiedenen Größen und eine Riesenpinzette gekauft hab. Sein Spruch war nur, wenn du im Baumarkt einkaufen gehst, bist du angekommen 🙂
Dass mir schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, muss ich dir nicht sagen und dass ich die irgendwann auch nachbacken möchte, das muss ich gar nicht erst erwähnen.
Dir einen sonnigen und lieben Gruß
Petra
Sag´ mir bitte auf keinen Fall, welche Seiten das sind, auf denen du nicht bummeln gehen darfst, Petra!!! Schön, dass es nicht nur mir so geht.
Anscheinend ist das Hobby noch sehr ausbaufähig! Maren macht mich neugierig auf Gabeln und du auf den Baumarkt. Dort wollte ich übrigens sowieso hin: Ich brauche Bretter und Hintergründe 🙂 ! Mein Mann hat nur so komisch die Augen verdreht, als ich andeutete, dass ich mich im Vergleich zu anderen eh sehr zurückhalte!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
Oh je, das Zubehör zum Bloggen… Ich bin so angefangen wie du, fand dann aber schnell, dass ich noch dieses und jenes unbedingt bräuchte. Ein, zwei Ausnahmen halt… Nun stapelt es sich 😉 Aber mittlerweile mache ich das Bloggen auch schon fast semiprofessionell, daher ist das dann auch ok.
Jedenfalls vielen herzlichen Dank für diesen Klassiker im neuen Gewand. Wunderhübsch und handlich, so ein Sacher-Cupcake!
Viele Grüße,
Claudia
Ich bin wirklich froh darüber, dass es nicht nur mir so geht mit dem Zubehör-Anhäufen 🙂 ! Es scheint, ich bin in guter Gesellschaft!
Danke für das Lob und weiterhin viel Spaß mit CoI!
Liebe Grüße,
Eva
Hallo Eva!
Ich glaube, was das Anhäufen von Backzubehör angeht, stammen wir alle aus dem gleichen Genpool 🙂
Und danke für das tolle Rezept mit den wieder einmal schönen Bildern.
Liebs Grüßle
Robby
Lieber Robby, geteiltes Leid ist halbes Leid 🙂 !
Ich finde das Anhäufen von Backzubehör ein sehr nettes Hobby. Es ist außerdem immer noch viel billiger als zum Beispiel das Anhäufen von Motorrädern oder Autos ;-), also, was soll´s!
Liebe Grüße!
Da hast du vollkommen Recht. Und solange alles noch einigermaßen verstaut werden kann……..was allerdings bei mir so langsam nicht mehr der Fall ist ^^
Grüßle
Reden wir einfach nicht darüber 😉 !