Die Kaffeebuttercremetorte mit Pekan-Salzkaramell ist mein Beitrag für den afba 26: In der Kategorie „15 Years on a Plate“ darf gezeigt werden, was „15 Jahre afba“ für einen persönlich bedeutet. Diese leckere Torte aus luftigem Kaffeeboden, salzig-süßem Pekan-Salzkaramell und cremiger Kaffeebuttercreme bringt meinen persönlichen afba-Höhepunkt und gleichzeitig meine eigene Geschichte auf den Teller. Aber vor allem: Die elegante Torte passt wunderbar zu einem Jubiläum. Auf die nächsten 15 Jahre!

Inhaltsverzeichnis
Warum die Kaffeebuttercremetorte das afba-Motto „15 Years on a Plate“ erfüllt
In der Kategorie „15 Years on a Plate“ sollen Gerichte eingereicht werden, die 15 Jahre afba feiern. Die besondere Momente & Erinnerungen teilen. Die eine persönliche Geschichte erzählen.
Diese Kaffeebuttercremetorte verbindet meine afba-Reise und meine persönliche Geschichte: Der afba begleitet mich durch mein gesamtes Foodbloggerin-Leben! Meinen Blog gibt’s seit August 2013. Ich mache seitdem jedes Jahr beim afba mit; das ist ein Fixpunkt in meinem Kalender. Heuer bin ich schon zum 13. Mal dabei!
Ich habe es ein paar Mal auf die Shortlist geschafft. Mein persönliches afba-Highlight kam 2024: Meine Double Espresso Cupcakes haben den 2. Platz in der Kategorie „Backen mit Liebe“ gewonnen. Ich habe mich sooo gefreut. Was für eine Auszeichnung!
Für „15 Years on a Plate“ habe ich die Double Espresso Cupcakes neu interpretiert. Als Kaffeebuttercremetorte, die meine persönliche Geschichte aus den letzten 15 Jahren auf den Teller bringt:
- Die wellige Kaffeebuttercreme auf der Torte steht für die Höhen und Tiefen, die ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe. Weil mein Leben seit Jahren eine Achterbahn ist. Da ist nix mit glatt und smooth.
- Und weil’s nicht immer einfach war, musste eine leicht salzige Füllung her, aus Pekan-Salzkaramell. Da waren schon einige Tränen dabei.
- Die fruchtige Marmelade und die süß-säuerlichen Himbeeren stehen für das Unerwartete. In Torten wie im Leben. Da glaubt man, alles plätschert süß und harmonisch vor sich hin – und dann kommt was Saures.
- Dann gibt’s doch immer wieder positive Überraschungen. So wie die köstliche Schoko-Pekan-Knackschicht, die sich unter der Buttercreme versteckt.
- Und Kaffee brauche ich zum Durchhalten. Ohne geht’s nicht.
Außerdem: Wenn diese dekorativ-elegante Torte nicht für ein 15-Jahre-Food-Blog-Award-Jubiläum passt, dann weiß ich auch nicht :-)!
Drück mir bitte die Daumen, dass die Torte der Jury gefällt. Es wäre so toll, wenn diese Torte auf die Shortlist käme. Und vielleicht sogar aufs Stockerl!
Meine ganz persönliche Botschaft
Klar hoffe ich, dass die Kaffeebuttercremetorte auf die afba-Shortlist gewählt wird. Was für mich persönlich aber viel wichtiger ist: In den letzten Jahren war mein Leben holprig; mit einigen harten Zeiten. Solche Erfahrungen prägen. Mir ist sehr bewusst geworden, wie wertvoll das Leben ist.
Erfolge und Siege sind großartig, aber selten. Wenn man nur darauf hinarbeitet und darüber das Leben nicht mehr wahrnimmt, versäumt man soooo viel!
Falls es also nicht klappen sollte mit dem Platz auf dem afba-Stockerl: Es gibt Schlimmeres. Viel wichtiger ist, dass ich mitmache, die Aufregung und Spannung erlebe, mit tollen Menschen aus der Community in Kontakt bin. Das ist für mich das echte Leben. Und das zählt mehr als ein Sieg. (Den ich natürlich trotzdem gerne hätte!)


So bereitest du die Kaffeebuttercremetorte zu
Kaffeeboden mit knackigem Schoko-Überzug
Los geht es mit dem Kaffeeboden aus Rührteig. Der ist einfach zu machen:
- Du verrührst Pflanzenöl, Zucker, ausgekühlten starken Kaffee, Joghurt und Eier mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe gut schaumig, etwa 3-4 Minuten lang.
- Dann rührst du kurz eine Mehl-Backpulver Mischung darunter, gibst den Teig in eine kleine Springform und bäckst ihn gut mittelbraun.
Der Clou kommt direkt nach dem Backen. Und das ist die Knack-Schicht auf der Torte:
- Du nimmst den Boden aus dem Backrohr und verteilst sofort gehackte Schokolade auf der Oberfläche. Die schmilzt innerhalb von Sekunden.
- Du verstreichst die geschmolzene Schokolade mit einem Backpinsel und streust gehackte Pekannüsse auf.
- Den Boden lässt du nun komplett auskühlen. Fertig ist der Boden für die Kaffeebuttercremetorte, mit einer Schoko-Knack-Schicht auf der Oberfläche.
Pekan-Salzkaramell
Das Pekan-Salzkaramell stellst du am besten erst dann her, wenn der Boden ausgekühlt ist und du die Torte fertigstellst. Du bekommst es sonst unter Umständen nur schwer aus der Pfanne, weil es beim Abkühlen fester wird. So geht’s:
- Du schmilzt Zucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne zu mittelbraunem Karamell. Das geht recht schnell, weil die Menge so gering ist.
- Parallel dazu erhitzt du den Schlagrahm.
- Sobald der Zucker schön mittelbraun ist, gießt du auf 2-3 Mal den heißen Schlagrahm dazu. Dabei rührst du ständig mit dem Kochlöffel.
- Du rührst stückweise weiche Butter unter das Karamell.
- Wenn das Karamell glatt ist, rührst du die gehackten Pekannüsse und das Meersalz ein. Du nimmst das Pekan-Salzkaramell sofort vom Herd und lässt es etwas auskühlen.
Falls du dir bei der Herstellung von Karamell unsicher bist: Hier gibt es eine ausführliche Anleitung für Karamell. Ich bereite es immer laktosefrei zu, aber das Rezept funktioniert natürlich auch „normal“, also mit normalen Zutaten.
Kaffeebuttercreme
Die Kaffeebuttercreme kannst du schon herstellen, während die Torte im Backrohr ist. Sie bleibt stabil und hält eine kurze Wartezeit gut aus. Zumindest bei halbwegs normalen Temperaturen: An richtig heißen Tagen würde ich dir empfehlen, dass du die Buttercreme erst kurz vor dem Aufdressieren zubereitest. Bei großer Hitze könnte es passieren, dass die Buttercreme nicht die Form behält oder schmilzt. Das wäre echt schade!
Die Buttercreme besteht nur aus aufgeschlagener Butter, Staubzucker und Kaffee. Die Creme ist süß, aber dank dem starken Kaffee nicht zu süß. Sie hat einen deutlichen Kaffeegeschmack und ist schön cremig; ich mag diese Creme sehr. So geht’s:
- Du schlägst die Butter mit dem Staubzucker auf hoher Stufe mindestens 7-8 Minuten lang, gerne länger. Sie wird dabei luftig und leicht, und fast weiß. Der Zucker löst sich dabei vollständig auf. Mach sicherheitshalber einen Test: Zerreibe einen Tupfen Creme zwischen Daumen und Zeigefinger. Du solltest keine Zuckerkristalle mehr spüren. Falls doch, schlägst du die Creme noch etwas länger.
- Sobald die Creme glatt und luftig ist, rührst du esslöffelweise – immer noch auf hoher Stufe – ausgekühlten starken Kaffee ein. Rühre dabei jeden Esslöffel erst gründlich ein, bevor du den nächsten zugibst. Sonst könnte es passieren, dass die Buttercreme gerinnt.
- Für elegante Wellen wie bei mir füllst du die fertige Buttercreme in einen Spritzbeutel mit einer Wilton Sritztülle #789* (Werbung/Affiliate Link). Alternativ kannst du jede andere große Spritztülle nehmen. Die Torte sieht dann zwar anders aus als bei mir, wird aber genauso lecker schmecken.
Fertigstellung
Der schönste Teil beim Backen ist für mich das Fertigstellen und Dekorieren. Da weiß ich, dass ich fast fertig bin, und freue ich mich immer schon auf die Torte!
Die Kaffeebuttercremetorte stellst du folgendermaßen fertig:
- Zuerst befreist du die ausgekühlte Torte vom Springformrand. Dann halbierst du sie horizontal und hebst vorsichtig den Deckel mit dem knackigen Schoko-Pekan-Überzug ab.
- Den unteren Boden bestreichst du mit einer säuerlichen Marmelade, zum Beispiel Himbeermarmelade oder Ribiselmarmelade.
- Du nimmst einen Esslöffel Pekan-Salzkaramell ab und stellst es zur Seite. Das brauchst du für die Deko. Das restliche Pekan-Salzkaramell verteilst du über der Marmelade.
- Du setzt den Deckel wieder auf die Torte. Das geht super mit einem Tortenretter* (Affiliate Link/Werbung).
- Jetzt kommst das Highlight: Mit der breiten Wilton-Tülle* (Affiliate Link/Werbung) spritzt du wilde Wellen auf die Torte. Ich mag diesen Look sehr. Unregelmäßig, aber gleichzeitig elegant. Ein ganz besonderer und spezieller Look.
- Die fertige Torte dekorierst du mit frischen Himbeeren, gehackter Schokolade und gehackten Pekannüssen, und mit kleine Klecksen Pekannuss-Salzkaramell. Fertig ist das Prachtstück von Torte!

So schmeckt die Kaffeebuttercremetorte
Die Kaffeebuttercremetorte schmeckt echt lecker: Der Teig ist flaumig und leicht, und der Schoko-Pekan-Überzug gibt einen schönen Knack. Das Pekan-Salzkaramell schmeckt himmlisch, ganz besonders in Kombination mit der aromatischen Kaffeebuttercreme. Der säuerliche Kontrast von Marmelade und frischen Himbeeren tut der Torte gut. Ohne diese kleinen Frucht-Akzente wäre es einfach eine süße Torte.
Mein Mann ist jedenfalls begeistert. Die Torte verschwindet nach und nach aus dem Kühlschrank, ohne dass ich viel dazu beitrage 🙂 .

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Rezept zum Ausdrucken
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Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!
















