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Festliche Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme, laktosefrei

Die Salzkaramell-Torte ist eine wunderbar festliche Torte aus flaumigem Haselnussbiskuit mit Mascarponecreme & Salzkaramell. Saftig, karamellig, lecker. Ein Highlight auf der Kaffeetafel, oder als besonderer Nachtisch nach einem feinen Essen!

Salzkaramell-Torte auf einem weißen Tortenständer
Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme

Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme: Warum es Plan B wurde

Ich frage mich immer wieder, warum die Rezepte in Zeitschriften & Magazinen oft nicht funktionieren. Liegt es an mir? Oder an den Rezepten? Ich kann’s nicht sagen.

Diese Salzkaramell-Torte nach einem Rezept aus der Sweet Dreams 6/22 hat mich jedenfalls einige Nerven und viel Zeit gekostet:

  • Die Böden sind super; die haben auf Anhieb geklappt und sind wunderbar flaumig.
  • Das Salzkaramell & die Creme aus dem Original-Rezept musste ich aber doppelt machen: Das Salzkaramell wurde bei mir fest, eher wie Kaubonbons oder Karamell-Zuckerln. Das konnte man unmöglich in eine Creme rühren.
  • Die Frischkäsecreme ist geronnen, obwohl alle Zutaten dieselbe Temperatur hatten. Ich konnte die Creme zwar retten, indem ich sie gute 10 Minuten lang geföhnt habe 😊. Auf dem Blog wollte ich dieses Rezept aber nicht haben.

Also wurde es Plan B: Ich habe eine zweite Portion Salzkaramell zubereitet, diesmal nach diesem Rezept von „Französisch kochen“. Als Füllung habe ich eine einfache & leckere Mascarponecreme von Mrs.Westisbaking genommen. Beides hat tadellos funktioniert. Torte gerettet!

Salzkaramell-Torte auf einem weißen Tortenständer, ein Stück wird gerade herausgehoben
Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme: saftig & lecker

Salzkaramell-Torte aus Biskuit & Mascarponecreme: Zubereitung & Tipps

Legen wir los! Für die Salzkaramell-Torte musst du 3 Komponenten zubereiten: Biskuitböden, Salzkaramell & Mascarponecreme. Dazu brauchst du Marmelade zum Füllen und Zuckerperlen für die Deko.

Biskuitböden

Die Biskuitböden bereitest du am besten am Vortag zu. Dann sind sie am nächsten Tag stabiler und lassen sich besser verarbeiten. So geht’s:

  • Du brauchst zwei Springformen oder Tortenringe mit 18 cm Durchmesser. Die bereitest du vor: Bei Springformen befettest du den Boden. Tortenringe stellst du auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
  • Für das Biskuit schlägst du Eier mit Zucker sehr gut schaumig, etwa 10 Minuten lang. Dann hebst du mit dem Schneebesen eine Mehl-Mischung sowie gemahlene Haselnüsse vorsichtig unter die schaumige Masse.
  • Die Biskuitmasse verteilst du gleichmäßig auf die beiden Formen und backst sie. Backrohre backen sehr unterschiedlich! Mach deshalb unbedingt die Stäbchenprobe: Wenn an einem in die Böden gesteckten Stäbchen kein Teig hängen bleibt, sind die Böden fertig. Nimm sie aus dem Backrohr und lasse sie in der Form erkalten. Die ausgekühlten Böden wickelst du in Frischhaltefolie und lässt sie über Nacht rasten.

Salzkaramell

Auch das Salzkaramell kannst du bereits am Vortag zubereiten. So sparst du dir am nächsten Tag die Arbeit und die Wartezeit, bis das Karamell ausgekühlt ist.

  • Zuerst schmilzt du den Zucker für das Karamell bei niedriger bis mittlerer Hitze in einer weiten Pfanne. Du solltest dabei nicht rühren, sondern nur die Pfanne hin- und herbewegen.
    Wenn du zu früh mit dem Rühren anfängst, kann das Karamell klumpig werden. Das ist aber nicht so schlimm: Falls das passiert, streichst du das fertige Karamell einfach durch ein grobes Sieb, und dein Karamell ist glatt und klumpenfrei!
  • Der Zucker wird erst hellbraun, dann mittelbraun. Jetzt rührst du nach und nach die weiche Butter unter, danach Meersalz nach Geschmack. Ich habe zwei kräftige Prisen genommen; ich mag den salzigen Geschmack im Karamell.
  • Zuletzt gibst du erwärmten Schlagrahm (= Sahne) zu und verrührst alles, bis du wunderbar samtiges Salzkaramell hast. Gib es sofort in eine Schüssel, damit es nicht nachdunkelt, und lass es abkühlen.

Die genaue Anleitung für das Salzkaramell findest du im Rezept. Wenn du dich an daran hältst, sollte alles klappen!

Am nächsten Tag: Fertigstellung

  • Am nächsten Tag halbierst die beiden Böden horizontal, also quer.
  • Für die Mascarponecreme rührst du mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät auf niedriger Stufe Mascarpone mit etwas Staubzucker glatt, dann hebst du geschlagenen Schlagrahm unter. Fertig ist die Mascarponecreme.
  • Für die Deko-Tupfen nimmst du etwa ein Fünftel der Creme ab und vermischt es mit 1-2 Teelöffeln Salzkaramell. Diese Creme kommt in einen Spritzbeutel mit Lochtülle.
  • Dann geht’s los mit dem Schichten: Du setzt den ersten Boden in einen hohen Tortenring und bestreichst ihn mit Marmelade. Darüber kommt eine Schicht Mascarponecreme, dann 1-2 Esslöffel Salzkaramell.
  • Auch die nächsten beiden Böden schichtest du so weiter.
  • Der letzte Boden wird der Deckel. Du bestreichst ihn oben mit Creme. Dann entfernst du den Tortenring und streichst mit einer Palette rund um die Torte. So verteilst du die überstehende Creme am Tortenrand und bekommst einen schönen Naked-Cake-Look.
  • Zum Abschluss setzt du mit dem Spritzbeutel hübsche Mascarponecreme-Tupfen auf die Oberfläche. Du setzt Kleckse von Salzkaramell zwischen die Tupfen und an den Rand, sodass das Salzkaramell dekorativ herabrinnt. Jetzt noch Zuckerstreusel darüber. Und fertig!

Meine Tipps für die Salzkaramell-Torte:

  • Statt Marillenmarmelade kannst du eine säuerliche Marmelade wie Himbeermarmelade oder Ribiselgelee nehmen. Ich werde das beim nächsten Mal machen: Ich habe diesmal Marillenmarmelade genommen; damit wird die Torte sehr süß. Ein säuerlicher Kontrast macht sich sicher gut!
  • Ich hab’s nicht ausprobiert, aber: Ich kann mir vorstellen, dass die Torte statt mit Marmelade auch mit einer Tränke aus 1-2 EL Whiskey oder Kaffee pro Boden sehr gut schmeckt. Beides müsste sehr gut zu der Mascarponecreme und dem Salzkaramell passen 😊 .
Salzkaramell-Torte
Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme – karamellig, saftig, lecker

So schmeckt die Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme

Sehr lecker, sehr saftig, sehr karamellig! Und überraschend leicht, weil die Biskuitböden so flaumig und leicht sind.

Wie süß deine Torte wird, hängt davon ab, wie viel Karamell du verwendest: Je mehr Karamell du auf der Mascarponecreme verteilst, desto süßer wird die Torte. Wenn du Kuchen & Torten eher weniger süß magst, sei mit dem Karamell lieber sparsam 😉 !

Hier sind weitere Rezepte für festliche Torten:

Hüpf gerne rüber und hol dir Appetit & Inspiration. Die Rezepte sind laktosefrei, wie alle Rezepte auf dem Blog. Du kannst sie natürlich auch mit deinen gewohnten Zutaten zubereiten; das klappt und schmeckt genauso.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!

Rezept

Salzkaramell-Torte, laktosefrei

25 min bei 180 °C Ober-/Unterhitze
1 Torte mit 18 cm Durchmesser

Salzkaramell-Torte mit Mascarponecreme: Eine festliche & leckere Torte aus flaumigem Haselnussbiskuit, Mascarponecreme und Salzkaramell.

Zutaten

  • Biskuitböden
  • 4 Eier, Größe L
    100 g Zucker
    75 g Mehl
    1 TL Backpulver
    1 TL Zimt
    1 EL Speisestärke
    75 g gemahlene Haselnüsse

  • Salzkaramell
  • 200 g Zucker
    100 g Butter (evtl. laktosefrei)
    175 g Schlagrahm (laktosefrei)
    2 Prisen Fleur de Sel

  • Mascarponecreme
  • 250 g Mascarpone, laktosefrei
    30 g Staubzucker
    250 g Schlagrahm, laktosefrei

  • Sonstiges
  • 3-4 Esslöffel Marillenmarmelade (alternativ Ribiselmarmelade, Himbeermarmelade, oder evtl. Whisky oder Kaffee)

Zubereitung

  • Biskuitböden (evtl. am Vortag zubereiten)
  • Wenn du Springformen (18 cm Durchmesser) verwendest: Den Boden der Formen fetten; den Rand NICHT fetten (sonst gehen die Böden nicht auf).
    Wenn du Tortenringe verwendest: Auf 18 cm Durchmesser einstellen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder Backgitter setzen.
    Backrohr vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze.
  • Eier und Zucker mit der Küchenmaschine auf hoher Stufe etwa 10 Minuten lang hellcremig schlagen. Mehl, Backpulver, Zimt und Stärke vermischen und darüber sieben. Die gemahlenen Haselnüsse zufügen. Alles mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben.
  • Den Teig in die Formen füllen. Auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn an einem in den Boden gesteckten Holzstäbchen noch Teig klebt, einige Minuten länger backen. Fertige Böden herausnehmen und abkühlen lassen.
  • Salzkaramell
  • Zucker in einer weiten Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen, dabei nicht umrühren. Es kann bis zu 15 Minuten dauern, bis das Karamell geschmolzen ist.
  • Wenn das Karamell schmilzt und hellbraun wird, vorsichtig rühren, bis der Zucker komplett geschmolzen ist und sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Das Karamell mittelbraun werden lassen. Achtung: Es darf nicht zu dunkel werden, sonst wird es bitter.
  • Nach und nach die Butter in kleinen Stücken zugeben und unterrühren. 2 gute Prisen Fleur de Sel zufügen.
  • Parallel dazu, den Schlagrahm erwärmen. Er soll gut warm werden, aber nicht kochen.
  • Den warmen Schlagrahm in das Karamell rühren und alles glattrühren. 2 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.
  • Mascarponecreme
  • Mascarpone und Staubzucker mit dem Schneebesen oder dem Handmixer auf niedriger Stufe glattrühren.
  • Schlagrahm steif schlagen.
  • Schlagrahm unter die Mascarponecreme rühren.
  • Fertigstellung
  • Etwa 1/5 der Creme abnehmen. Mit 1-2 TL Salzkaramell verrühren. In einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen.
  • Die Biskuitböden horizontal halbieren, sodass du 4 Böden hast.
  • Den untersten Boden in einen hohen Tortenring setzen. Mit Marmelade bestreichen. ¼ der restlichen Creme darüber verteilen und glattstreichen. Ca. 1 EL Salzkaramell darüber verteilen.
  • Den zweiten und dritten Boden ebenso in den Tortenring schichten.
  • Den obersten Boden aufsetzen und oben mit Creme bestreichen.
  • Tortenring abnehmen. Mit einer Palette am Rand entlang streichen, sodass sich die Creme am Rand verteilt und die Krümel festhält.
  • Mit dem Spritzbeutel dekorative Tupfen auf die Torte setzen. Karamell darüber klecksen. Optional: Mit Streuseln dekorieren.

Anmerkungen zum Rezept

  • Wenn du Laktose verträgst, nimmst du deine gewohnten Zutaten.

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