Manchmal, leider viel zu selten, findet man in Österreich in der Vorweihnachtszeit in bestimmten Bäckereien gefüllte Lebkuchen. Die Lebkuchen sind in der Regel ziemlich groß, etwa 6 x 10 cm, und sehr dick – etwa 2-3 cm. Je nach Bäckerei gibt es verschiedenste Varianten. Die Lebkuchen können zum Beispiel mit Nougat, Marzipan, Nüssen oder Marmelade gefüllt sein, mit Schokolade oder Zuckerglasur glasiert und mit Nüssen oder kandierten Früchten verziert.

Ich liebe gefüllte Lebkuchen. Sie sind wirklich lecker, allerdings so gehaltvoll, dass wir, wenn wir einmal welche gekauft haben, ein oder zwei davon in kleine Stücke schneiden und gemeinsam zu viert als Nachtisch essen.

Der Lebkuchenteig war sehr einfach und schnell gemacht. Etwa ein Drittel des Teiges stach ich wie üblich aus und freute mich über meine Lebkuchen-Bäume, die Bären, Herzen, Sterne, Hähne und Enten.

Vor gut zwei Wochen entdeckte ich solche Lebkuchen in Linz in einer traditionellen Bäckerei, habe sie aber nicht gekauft (und leider auch kein Bild gemacht). Die Lebkuchen sahen köstlich aus, waren aber entsprechend teuer. Ich ließ mich jedenfalls davon inspirieren und habe mich daraufhin selbst an gefüllte Lebkuchen gewagt.
Mit den restlichen zwei Dritteln Teig experimentierte ich. Ich stach bzw. schnitt verschiedene Formen aus und verzierte sie mit Mandeln und Nüssen. Die gebackenen Lebkuchen füllte ich dick mit Himbeermarmelade bzw. Preiselbeermarmelade und mit Marzipan, dann tunkte ich die Kanten in Schokoglasur. Was soll ich sagen. Genial.


Ich überlege, die Lebkuchen demnächst wieder zu machen und neue Füllungen zu versuchen – ich könnte mir die Kombination Hagebuttenmarmelade bzw. Orangenmarmelade und Marzipan sehr gut vorstellen, oder Orangenmarmelade und Nougat. Und Kokosstreusel auf der Schokoladeglasur, oder gehackte Nüsse. Da fallen mir noch viele Kombinationen ein!

Leider sind die Lebkuchen bei Fruktoseintoleranz nicht ideal. Im Teig ist sehr viel Honig enthalten, den ich wegen des hohen Fruktosegehalts normalerweise nicht esse. Ich habe die Lebkuchen trotzdem mit Honig gebacken und nicht mit Reissirup, da der Honig entscheidend zum Geschmack beiträgt. Meine gefüllten Lebkuchen sind aber im Gegensatz zu den gekauften gefüllten Lebkuchen immerhin bei Füllung und Glasur laktosefrei. Kleine Mengen davon vertrage ich durchaus.
Edit: Weil ich diese Lebkuchen so gerne mag, habe ich sie auch heuer (2016) gebacken und mich wiederum kreativ ausgetobt, Gefüllteg Lebkuchen – neue Varianten. Jetzt sind auch die Bilder besser 🙂 !
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- Esterhazyeckerl
- Oreo Kugeln und Knusperlel
- Mandelcracker
- Kaffeekekse
Schau gerne rein und hol dir Ideen und Inspiration, vielleicht ist ja ein Rezept für dich dabei. Hab einen schönen Advent und einen feinen Tag!
Nach: Gasteiger, H., Wieser, G., Bachmann, H., So kocht Südtirol* (Werbung).
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Ich bin Eva Dragosits, seit 2013 Foodbloggerin mit dem Schwerpunkt laktosefrei backen. Ich vertrage keine Laktose und backe deshalb all meine süßen Leckereien laktosefrei. 🙂
Auf „ichmussbacken“ findest du 500+ Rezepte für laktosefreie Schokokuchen, Cheesecakes, Cremetorten & vieles mehr – von einfach bis anspruchsvoll. Alle Rezepte funktionieren auch mit „normalen“ Zutaten.
Worauf ich stolz bin:
mein Buch „Laktosefrei Backen“ (Humboldt Verlag, 2023),
den 2. Platz beim afba 2024 für meine Double Espresso Cupcakes.
Viel Freude beim Nachbacken!

















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Es liest sich super! Was für ein Weizen- / und Roggenmehl TYP nimmst du? Viele Grüße Silke
Liebe Silke,
ich mag die Lebkuchen auch ungefüllt sehr gerne. Ich verwende „ganz normales“ helles Mehl aus dem Supermarkt. Bei Roggen R 960, bei Weizen W 700. Ich hoffe, das hilft dir weiter!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! Eva